Jetzt braucht es nur noch schnell einen Namen …

admin | 12. Oktober 2020

Namensschilder und Stifte auf einem Tisch.

Jede*r, der schon einmal eine Vereinsgründung oder ein anderes Projekt angegangen ist, weiß: Am Anfang weiß man gar nicht so richtig, wohin mit der ganzen Motivation und Energie. Am liebsten würde man alles auf einmal umsetzen und das am besten sofort. So ging es auch uns. Doch relativ schnell mussten wir uns eingestehen: Ok, einige Dinge brauchen Zeit, manche nochmal etwas mehr als andere. Also erstmal einen Gang zurückschalten, schließlich will sich gut überlegt sein, welche Projekte wir genau umsetzen wollen. Dann eben erstmal doch kleinere Meilensteine angehen.   

Einer dieser vermeintlich kleinen Meilensteine war die Namensfindung. Wie schwer kann das schon sein? Auch hier mussten wir uns erneut eingestehen: Ziemlich schwer. Unsere Hoffnung, dass einem oder einer von uns ein Geistesblitz unter der Dusche kommt und alle zufrieden nicken, mussten wir recht schnell begraben. Stattdessen mussten wir uns erstmal über eine grundlegende Frage einig werden: Was macht ein guter Name für uns aus? 

Nach einem kurzen Brainstorming war klar, unser Name sollte folgende Kriterien erfüllen:  

  • Er sollte direkt gewisse Assoziationen wecken, was hinter dem Verein stecken können 
  • Er sollte zwar was mit Chancengerechtigkeit / Gleichberechtigung zu tun haben, aber uns nicht zu sehr auf das Thema Gender eingrenzen, da wir uns die Option offenhalten wollen, später auch andere Facetten zu bedienen  
  • Er sollte verständlich sein 
  • Es sollte einzigartig  
  • Ein Sportbezug wäre nicht schlecht  
  • Und cool klingen soll er auch  

Nicht zu viel verlangt, oder? Nach einigen Überlegungen und der Erkenntnis, dass besonders die deutschen Begriffe, die in Frage kämen, sehr sperrig sind, sind uns dann doch einige Namen eingefallen, welche wir innerhalb des Teams zur Abstimmung stellten und die mehrere Feedbackschleifen durchliefen. Am Ende war es ein Kopf an Kopf-Rennen zwischen den Namen Generation:Equal und Equaletics. Schlussendlich entschieden wir uns für den Letzteren. Doch wofür steht der Name?  

Der erste Teil des Namens steht für „Equality“ und damit für Chancengleichheit. Treffender wäre jedoch ehrlicherweise „equity“ für Chancengerechtigkeit. Ein Thema, welches uns mit all seinen Facetten am Herzen liegt und für das wir uns in Zukunft stark machen wollen. Der zweite Teil des Namens steht für uns gleich für zweierlei Dinge. Zum einen für „Athletics“, da wir uns für Athlet*innen einsetzen, sowohl auf Spitzen- als auch auf Breitensportniveau, sportartenunabhängig. Zum anderen spiegelt die Endung auch eine andere Komponente wider, die uns sehr wichtig ist: „Ethics“, denn wir wollen, dass der Sport sich ethisch verhält und sich tatsächlich für die Bedürfnisse der Sportler*innen einsetzt und nicht finanzielle oder egoistische Interessen im Vordergrund stehen. Für uns ist eins klar: Bei Equaletics soll der Name Programm sein!  


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