Mehr Chancengerechtigkeit im Sport…aber wieso? Teil 1

admin | 16. November 2020

Wir bei Equaletics haben alle eins gemein: Wir möchten, dass es im Sport mehr Chancengerechtigkeit gibt. Jedoch treibt uns alle was anderes an, warum das Thema uns jeweils am Herzen liegt. Heute stellen wir die Motivation fünf unserer Mitglieder vor.

Katharina Mähring, Bob-Anschieberin:

Bei einer Diskussion beim “Virtuellen Sportstammtisch” mit einem anderen Sportler haben wir festgestellt, dass Ungleichheiten im Sport selten bis nie angesprochen werden. Das ist ziemlich schade. Schnell haben sich ein paar Leute der Diskussion angeschlossen. Mit der Gründung wünsche ich mir, dass mehr Menschen über ihre Probleme beim Sport sprechen und es nicht in sich hineinfressen. Missstände sollten aufgeklärt und verbessert werden. Natürlich ist das sehr allgemein gefasst. Doch als Team können wir zumindest an kleinen Schrauben der Fairness drehen und die ethnischen Grundlagen des Sportgedankens umsetzen. Das Images des Sports soll korrekt sein, sodass sich so viele Menschen wie möglich damit identifizieren können.  

Nina Probst, SportFrauen:

Frauen und Mädchen im Sport sind in vielen Bereichen nicht gleichberechtigt in Deutschland – ob bei der Bezahlung, den Medien oder Startberechtigungen. Als Journalistin ist es mir ein wichtiges Anliegen, vor allem auch medial ein Gleichgewicht herzustellen. Netzwerke wie dieses können dabei enorm helfen und daher engagiere ich mich für mehr Chancengerechtigkeit im Sport.  

Sven Grossmann, Rennfahrer:

Ich bin für Chancengerechtigkeit, weil es in meiner Welt keinen Unterschied zwischen Mann und Frau geben sollte. Jede*r hat das Recht, dass zu tun, worauf er oder sie Lust hat. Im Jahr 2020 hat sich das mittelalterliche Denken teilweise noch nicht geändert, aber wenn wir modern sein wollen, müssen wir an der Basis arbeiten, dass jede*r gleiche Chancen hat. 

Anna Winkler, Projektkoordinatorin Scoring Girls:

Auch wenn wir das Jahr 2020 schreiben und es anders sein sollte, ist es leider immer noch der Fall, dass es viele Ungleichheiten im Sport gibt. Nach wie vor werden Frauen* im Sport auf vielfältige Weise und strukturell diskriminiert. Es wird Zeit dies zu ändern. Durch das Projekt möchte ich einen aktiven Beitrag leisten dies zu tun. 

Venka Koglin, Vorsitzende der Sportjugend des Sportbundes des Rhein-Kreis Neuss:

Ich bin dabei, weil ich es schade finde, dass es bei so vielen ÜL und Trainerinnen so wenige Frauen in Sportvereinen im Vorstand gibt. Die Basis bilden im Verein oft Mädchen und Frauen die als Sporthelferinnen und Übungsleiterinnen tätig sind und ich würde gerne helfen dass diese den Sprung in den Vorstand schaffen. Vielleicht auch Gründe finden, wieso das so ist, damit man das besser angehen kann. Zudem finde ich es toll, eine Art Netzwerk zu gründen für Frauen im Sport Netzwerk zu gründen.  


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.