Mehr Chancengerechtigkeit im Sport…aber wieso? Teil 2

admin | 9. Dezember 2020

Wir bei Equaletics haben alle eins gemein: Wir möchten, dass es im Sport mehr Chancengerechtigkeit gibt. Jedoch treibt uns alle was anderes an, warum das Thema uns jeweils am Herzen liegt. Heute stellen wir die Motivation fünf unserer Mitglieder vor.

Katharina Fikiel, Profi-Basketballerin:

Ich möchte mich für gerechte Chancen für alle Sportler*innen und Sportarten einsetzen – egal, ob Individual – oder Teamsportarten. Ich bin seit 17 Jahren Profisportlerin, daher weiß ich, wie wichtig Chancengerechtigkeit und auch Wertschätzung für jede*n einzelne*n Sportler*in ist. Dafür möchte ich mich sehr gern in diesem Projekt engagieren.

Felix Wolf, Student International Sport Development & Politics:

Die systematische Benachteiligung von Frauen hat eine ebenso lange wie traurige Tradition im patriarchalisch geprägten Sport. Wenngleich die Anzahl der Frauen, die Sport treiben, sich heutzutage kaum mehr von der der Männer unterscheiden lässt, liegt die Teilhabe von Frauen in der Führung vieler Sportorganisationen trotz zahlreicher Bekenntnisse und Maßnahmen oft unter 30%. Dies führt nicht zuletzt zu anhaltender sozialer und ökonomischer Benachteiligung von Frauen im Sport, die ein Ende finden muss. Hierfür möchte ich mich gemeinsam mit dem Verein stark machen. 

Vanessa Maith, Studentin International Sport Development & Politics:

Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Frauen* im Sport während meines Studiums ist mir bewusst geworden, wie sehr die Sportgeschichte von Männern geschrieben wurde. Das will ich durch mein Engagement ändern! Es gibt keine geschlechterspezifischen Sportarten – Fussball ist keine Männersache- es liegt an uns diese Stereotype zu verbannen, um jeder Person den gleichen Zugang zu Sport zu ermöglichen. 

Swenja HorterIST-Dipl. Sportmanagement & Eventmanagement:

Ich möchte mich beim Thema Gleichberechtigung einbringen, weil ich in bestimmten Situationen gemerkt habe, dass man im Sport stellenweise immer noch hinter dem Berg ist z.B. was Frauen in Führungspositionen angeht und das Frauen und ihre Fähigkeiten oftmals unterschätzt werden. Hier ist das Denken viel zu oft noch zu rückständig. Zeit für ein Umdenken! 

Merle Stöcker, Managerin National League und Swiss League Operations bei Swiss Ice Hockey:

Ich arbeite seit 12 Jahren in der Sportbranche und habe Benachteiligung von Frauen vom Amateurbereich bis hin zum nationalen Level im Sport (on and off the court) leider schon oft gesehen. Außerdem sind diskriminierende Aussagen (Geschlecht, Herkunft, Sexualität, Behinderung) leider immer noch zu oft präsent. Beides muss dringend geändert werden! 


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.