Mehr Chancengerechtigkeit im Sport…aber wieso? Teil 3

admin | 13. Januar 2021

Wir bei Equaletics haben alle eins gemein: Wir möchten, dass es im Sport mehr Chancengerechtigkeit gibt. Jedoch treibt uns alle was anderes an, warum das Thema uns jeweils am Herzen liegt. Heute stellen wir die Motivation fünf unserer Mitglieder vor.

Ralf ScherlinzkiWin-Win Sports Player Agency:

Bis das Thema beim „virtuellen Sportstammtisch“ aufkam, hatte ich mir ehrlich gesagt nie groß Gedanken darüber gemacht. Dafür war ich umso überraschter zu hören, dass sich die Ungleichbehandlung von Frauen und Männern fast überall quer durch den Sport zieht. Das darf im 21. Jahrhundert in Deutschland eigentlich nicht mehr sein! Ich halte es für wichtig, dass sich nicht nur Frauen engagieren und kann als Mann vielleicht an der einen oder anderen Stelle auch einen anderen Blickwinkel zum Projekt beisteuern. 

Lisa Kalina, Gründerin Fan von DIR:

Ich engagiere mich, weil ich als Sportlerin seit jeher Chancenungleichheit erlebt habe – egal ob Hallenzeiten oder Sponsorengelder, immer haben die Mädchenteams das schlechtere Los gezogen. Sport muss für alle gleichermaßen zugänglich sein, unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung oder Identität 

Lisa Steffny, Gründerin Fan von DIR:

Mit Fan von DIR wollen wir Vorbilder auf Augenhöhe schaffen und Mädchen* und Frauen* zeigen, dass sie mit ihren Problemen nicht alleine sind, aber sich nicht entmutigen lassen sollen. Doch jetzt wollen wir mehr – wir wollen auch ein Umdenken auf politischer Ebene bewirken und das geht nur zusammen. 

Jan-Philipp Grande, Zuständig für den Bereich Soziale Verantwortung bei B42:

Chancengerechtigkeit im Sport und vor allem Gleichberechtigung im Allgemeinen sind kein Privileg, sondern ein Grundrecht. Es liegt an uns allen für die Einhaltung und Umsetzung solcher Grundrechte einzustehen und jeden Tag aufs Neue dafür zu kämpfen. 

Nika Daiber, Junior Managerin bei Fem11

Ich finde es wichtig die Unterschiede im Sport, aber auch allgemein im Leben aufzuzeigen und allgemein präsenter zu machen. Das Thema wird oft nicht ernst genommen oder auch einfach nicht als Problem angesehen. Ich möchte das Thema einfach mal angehen und im besten Fall etwas bewirken. Außerdem möchte ich Menschen unterstützen, die sich mit dem Thema beschäftigen. 


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