Mehr Chancengerechtigkeit im Sport…aber wieso? Teil 4

admin | 23. Februar 2021

Wir bei Equaletics haben alle eins gemein: Wir möchten, dass es im Sport mehr Chancengerechtigkeit gibt. Jedoch treibt uns alle was anderes an, warum das Thema uns jeweils am Herzen liegt. Heute stellen wir die Motivation fünf unserer Mitglieder vor.

Marthe-Victoria Lorenz, Gründerin Klubtalent:

Ich habe selbst erfahren, wie es sich anfühlt, weniger Hallenzeiten, weniger Support zu bekommen und damit das Gefühl, weniger wert zu sein. Ich möchte dieses Gefühl anderen Menschen ersparen. Jede*r hat es verdient, die tollen Vorteile des Sports und Vereinslebens zu genießen! Neben dem lokalen Engagement sehe ich bei Chancengerechtigkeit die Gelegenheit, dies national an der Wurzel anzupacken. 

Stefan Morlock, Consulter Fare Network:

Der faire Zugang zu Chancen und Ressourcen – im Sport oder darüber hinaus – sollte allen, die in einer freien, vielfältigen und gerechten Gesellschaft leben möchten, am Herzen liegen. Gerade wer, wie ich, in vielerlei Hinsicht Privilegien genießt, trägt eine besondere Verantwortung. Ich bin davon überzeugt, dass von einer gerechteren (Sport-) Welt alle Menschen, ungeachtet ihrer Geschlechtsidentität, profitieren werden. 

Luise Fiedler, Studentin International Sport Development & Politics:

Ich setze mich für Chancengerechtigkeit im Sport ein, weil es kein stichhaltiges Argument gibt, warum Menschen aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Herkunft, ihrer Identität, etc. immer noch aus dem Sport ausgeschlossen sein sollten. Das Wahlrecht für Frauen oder die Entkriminalisierung von Homosexualität wurden nicht (nur) eingeführt, weil es das Richtige ist, sondern weil Menschen sich dafür eingesetzt haben. Und weil es höchste Zeit für Verbesserungen im Sport wird, setze ich mich dafür ein. 

Antje Blumhagen, Studium ist MSc Business Administration & Economics – Sportsmanagement & Event

Der Sport gibt mir Selbstbewusstsein, lässt mich über meine eigenen Grenzen gehen und verbindet mich mit Menschen, die ich sonst nicht getroffen hätte. Diese Erfahrungen möchte ich teilen und weitergeben.
Sport ist ein Menschenrecht, egal woher man kommt oder welche Sprache man spricht. Deshalb setze ich mich für Chancengerechtigkeit im Sport ein.

Steffi Platt, Gründerin Fierce Run Force

Ich setzte mich für mehr Chancengerechtigkeit im Sport ein, weil es an der Zeit ist etwas zu verändern. Ressourcen müssen gleich verteilt werden, die Infrastruktur und Rahmenbedingungen, wie gleiche Bezahlung, Platzzeiten oder Fördergeldern müssen im Sport für alle Athletinnen gleichermaßen zur Verfügung stehen. Sport steht für Fairplay und deshalb sollte es sich auch in allen Ebenen widerspiegeln. Frauen und Männer sollten, unabhängig von ihrer Herkunft, Hautfarbe, Bildungsstand, Religion oder anderen Hintergründen, die gleichen Chancen im Sport haben. Sport in all seinen Formen und Farben lebt von seiner Vielfalt. Um diese Vielfalt und fairen Bedingungen für alle Beteiligten im Sport zu ermöglichen, freue ich mich Teil von Equaletics e.V. zu sein.


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