Ein Zeichen für mehr Akzeptanz

admin | 17. Mai 2021

Der Sport, seine Organisationen und Vereine weisen immer wieder auf ihren inklusiven Charakter hin. So heißt es in der von der 44. Sportministerkonferenz herausgegebenen „Bremer Erklärung“:

„Der organisierte Sport in Deutschland ist inklusiv und ermöglicht die Teilhabe aller Menschen am aktiven Sporttreiben wie auch an sportlichen Veranstaltungen. Er steht allen Mitgliedern der Gesellschaft gleichermaßen offen, unabhängig von Geschlecht, geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder Alter.“ 

Auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) betont sowohl in seiner Satzung als auch in seinem Ethikkodex dieses Selbstverständnis. So gibt er als einen seiner Zwecke und Aufgaben „die Förderung von Integration & Vielfalt sowie der Verhinderung und Beseitigung von Diskriminierung, insbesondere im Hinblick auf die soziale oder ethnische Herkunft oder eine behauptete „Rasse“, den Glauben, das Alter, das Geschlecht, die sexuelle Identität oder einer Behinderung“ an. 

Mit Blick auf die Bekämpfung von Homo-, Trans- und Interfeindlichkeit sowie die Förderung von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt gibt es bereits einige Maßnahmen im organisierten Sport, u.a. vom DFB. Im Januar 2021 nahm zum Beispiel die DFB-Anlauf- und Kompetenzstelle für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt, „Team out & proud“, unter Leitung von Christian Rudolph und in Zusammenarbeit mit dem Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) ihre Arbeit auf. Einige Monate zuvor veröffentlichte der DFB zudem seinen Vielfaltspot „Für alle“ und anlässlich des Global Pride Days wurde vor der Geschäftsstelle die Regenbogenflagge gehisst. 

Trotz der genannten sowie vielen weiteren Versprechen und Maßnahmen zeigt die Realität, dass der Lesben-, Schwulen, Bisexuellen-, Trans*-, Inter*-, Queer-Community (LSBTIQ+) der Zugang zum Sport nach wie vor erschwert wird bzw. sie dort homo-, trans- und interfeindliche Erfahrungen machen. Mit diesen Erfahrungen beschäftigte sich 2018 das europaweite Projekt „OUTSPORT“ intensiver. In Deutschland haben 858 Personen an der Onlinebefragung teilgenommen, wovon 25% noncisgender waren. Rund 20% der Befragten gaben an, dass sie sich aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und / oder Geschlechtsidentität aus bestimmten Sportarten ausgeschlossen fühlen. Der Fußball wurde hier besonders oft angeführt (27%). Bei trans* Personen lag der Anteil deutlich höher (56%), wobei besonders trans* Frauen betroffen sind (73%). 95% der Befragten haben zudem das Gefühl, dass es ein Problem mit Homo- und Transphobie gibt und 45% nehmen trans- und homofeindliche Sprache im Sport wahr. 40% der Befragten trans* Personen gaben an, dass sie in den letzten zwölf Monaten von Anfeindungen, Diskriminierung und / oder Gewalt betroffen waren. 

Gemeinsam mit X-ONE möchten wir gerne einen Beitrag dazu leisten, für einen offeneren und bunteren Sport einzutreten, wohlwissend, dass ein Handschuh mit der Philly Pride Flag oder in den Farben der trans* Flagge die Welt nicht grundlegend verändern wird. Jedoch sind Sensibilisierung und Sichtbarkeit ein wichtiger Teilaspekt und wir glauben fest daran, dass bereits kleine Zeichen wie eben unser Handschuh dazu einen Beitrag leisten können.

Ihr möchtet ebenfalls ein Zeichen setzen? Dann könnt ihr unseren Handschuh nun unter Angabe des Modells, der Größe und eurer Lieferadresse unter folgender E-Mail-Adresse vorbestellen: office@xone-keeper.pro 

Die Kosten belaufen sich auf 69€. Ein Teil der Einnahmen fließt in die Arbeit von Equaletics, um so weitere Maßnahmen für die Förderung von mehr Chancengerechtigkeit im Sport umzusetzen. Voraussichtliches Lieferdatum der Handschuhe: Mitte Juni. 


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