• Partnerschaft mit OnlyOffice

    Gerade in Zeiten von Social Distancing und Homeoffice gewinnen digitale Lösungen der Zusammenarbeit rasant an Bedeutung. Dies gilt nicht nur für Unternehmen und Bildungseinrichtungen, sondern insbesondere auch für deutschlandweit tätige Vereine wir Equaletics e.V.

    Leider sind Cloud-Lösungen gerade für junge, gemeinnützige Organisationen häufig kaum finanzierbar. Eine tolle Alternative bietet OnlyOffice mit der kostenlosen Cloud-Lösung für gemeinnützige Organisationen, Schulen und Mitwirkende. Dank der Partnerschaft wird Equaletics über eine zuverlässige Infrastruktur verfügen, die den Vereinsverantwortlichen digitales Co-Working an Lösungen für mehr Chancengerechtigkeit im Sport ermöglicht.

    Weitere Informationen zu OnlyOffice unter:

    https://www.onlyoffice.com/de/
  • Pressemitteilung: Hand in Hand für Chancengerechtigkeit – Kooperation zwischen Equaletics und X-ONE

    Der Verein Equaletics und X-ONE, Hersteller von Handschuhen für Torhüter*innen, bringen eine gemeinsame Kollektion auf den Markt.

    Köln, 30. April 2021 – Der Verein Equaletics und X-ONE, Hersteller von Handschuhen für Torhüter*innen, bringen eine gemeinsame Kollektion auf den Markt. Damit wird nicht nur ein klares Zeichen für mehr Vielfalt gesetzt, sondern auch konsequent gehandelt: Ein Teil der Erlöse wird direkt in die Förderung von mehr Chancengerechtigkeit im Sport investiert. 

    Trotz seiner Funktion als wichtige Säule gesellschaftlichen Lebens erfahren und erleiden viele Menschen im Sport regelmäßig Benachteiligungen. Ihnen wird aufgrund von Hautfarbe, Herkunft, Religion, geschlechtlicher Identität, sexueller Orientierung oder anderer Merkmale systematisch der Zugang zu Partizipation, Selbstverwirklichung und Engagement verwehrt.  

    Alexander Herzog von X-ONE: „Es ist die Aufgabe aller, die bewusst oder unbewusst von ungerechten Institutionen, Strukturen und Prozessen profitieren oder diese stützen, ihre Privilegien zu nutzen, Verantwortung zu erkennen und zu übernehmen, um deutlich Stellung zu beziehen und konsequenten Wandel voranzutreiben. Gegen Ausgrenzung, Diskriminierung und reaktionäres Denken. Für Vielfalt, Fortschritt und gerechte Strukturen.“ 

    Ob Vereine, Verbände, Unternehmen oder Sportler*innen, ob öffentlich oder privat, politisch oder gesellschaftlich: Die Zeit von Lippenbekenntnissen und Doppelmoral sind vorbei. Darin sind sich Equaletics e.V. und X-ONE einig. Daher entstand schnell die Idee, eine gemeinsame Kollektion herauszubringen. 

    Lisa Steffny, Vorstandsmitglied von Equaletics e.V., zu der Zusammenarbeit: „Mit der gemeinsamen Entwicklung einer Handschuhkollektion möchten wir ein mutiges und unmissverständliches Zeichen für Vielfalt setzen und uns mit allen Personen solidarisieren, die wegen ihrer sexuellen Orientierung, geschlechtlichen Identität, aufgrund von Race, Class oder anderen Ungleichheitskategorie benachteiligt und ausgeschlossen werden.“

    Neben Qualität und Komfort steht bei der X-ONE Equaletics Line also vor allen Dingen die Botschaft im Vordergrund: Gerechte Chancen sowie gleiche Rechte und Freiheiten für alle – ohne irgendeinen Unterschied!

    Um nicht nur auf dem Rasen Farbe zu bekennen, sondern auch neben dem Platz eine Verantwortung einzunehmen und nachhaltigen Wandel zu fördern, fließt ein Teil der Erlöse aus der Kollektion an Equaletics e.V. Vorsitzender Stefan Morlock dazu: „Mit den Mitteln werden wichtige wissenschaftliche und konzeptionelle Arbeit geleistet und drängende Herausforderungen angegangen. So wollen wir auch zukünftig weiter Chancengerechtigkeit im Sport fördern.“

    Mit Kooperationen machte Equaletics e.V. bereits zuvor gute Erfahrungen. Gemeinsam mit der Sportcrowdfunding-Plattform fairplaid schufen sie den #FemaleFutureAthletes Fördertopf in Höhe von 30.000€, der jungen Frauen und Mädchen im Sport zugutekommt. Mit Hilfe des Fördertopfs werden gezielt Projekte gefördert, die den Aufbau langfristiger und nachhaltiger Strukturen im weiblichen Nachwuchsbereich als Ziel haben. Der Fördertopf ist seit Januar dieses Jahres aktiv und wurde erst kürzlich mit weiteren 30.000€ aufgefüllt. In den ersten 3 Monaten konnten 15 Projekte mit einer Fundingsumme von insgesamt knapp 82.000€ und 1.505 Unterstützer*innen erfolgreich abgeschlossen werden. 

    Der Start der Kollektion ist für Juni 2021 geplant. 

    Über Equaletics e.V.: 

    Equaletics e.V. ist ein Verein, der es sich zum Ziel gesetzt hat, mehr Chancengerechtigkeit im Sport zu schaffen. Dafür möchte der Verein jedoch nicht nur an einer, sondern gleich an mehreren Stellschrauben drehen. So soll unter anderem politische Arbeit geleistet und Missstände im Sport angegangen werden. Unterstützt wird dies durch Forschungsarbeit, die von Equaletics e.V. sowohl angestoßen als auch durchgeführt wird. Zudem initiiert der Verein konkrete Projekte, um Geschlechtergerechtigkeit im Sport zu fördern. Denn wir finden: Sport ist für alle da und es wird Zeit, dass dieses Ideal endlich Realität wird!

    Über X-ONE: 

    Alexander Herzog: „Ich bin mit meinem Unternehmen X-ONE jetzt seit über zwei Jahren erfolgreich auf dem internationalen Markt. Dabei habe ich mir als Ziel gesetzt, einen Profi-Torwarthüter*inhandschuh mit einem fairen Preis in höchster Qualität zu entwickeln, um damit junge Keeper*innen im Amateur- und Profibereich zu unterstützen und zu fördern. Da mir Gleichberechtigung und Integration sehr am Herzen liegt und ich mit diesem tollen Projekt ein Zeichen setzen kann, freue ich mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Equaletics und bin stolz, ein Teil davon zu sein.“

    PRESSEKONTAKT EQUALETICS:

    Stefan Morlock, Vorsitzender 

    E-Mail: stefan.morlock@equaletics.org

    Lisa Steffny, Vorstand Kommunikation

    E-Mail: lisa.steffny@equaletics.org
    Telefon: 0176 / 70887965

    Postfach 26 02 01, 50515 Köln

    www.equaletics.org

    Facebook / Instagram: @equal.etics. / Twitter: @equaletics

    PRESSEKONTAKT X-ONE: 

    Christian R. Hahn      
    E-Mail:  xonekeeper@gmail.com

    Tel.: +49 163 479 44 12

    Alexander Herzog / X-ONE

    office@xone-keeper.pro

    Tel.: +43 699 10 11 68 11

    Kirchenstraße 25

    3004 Ried am Riederberg

    Österreich

  • Pressespiegel / April

    Oftmals reicht ein Blick in die Medien aus, um zu sehen: Es gibt noch viel zu tun. In dieser Rubrik fassen wir für euch regelmäßig Ereignisse zusammen, die zeigen, dass es in der Sportwelt noch viel zu tun gibt, aber auch Fälle, die Anlass zur Hoffnung geben.

    Gewünscht, gefördert, gehasst – Frauen im Fußball-Geschäft

    Die eine ist Nationaltrainerin der Frauen-Fußball-Nationalmannschaft, die andere die einzige Fußball-Kommentatorin in der ARD-Sportschau. Beide kämpfen für Anerkennung und Respekt von Frauen in der Männerdomäne Fußball. Im NDR 2-Bundesligashow-Podcast sprechen Martina Voss-Tecklenburg und Stephanie Baczyk schonungslos über ein knallhartes Geschäft.

    Weitere Infos: https://www.sportschau.de/regional/ndr/ndr-gewuenscht-gefoerdert-gehasst—frauen-im-fussball-geschaeft-story100.html?wt_mc=mail.sportschau.newsletter.Newsletter+der+Sportschau.link

    EM-Turnerinnen des DTB starten in langem Turn-Anzug

    Sarah Voss hat als erste Nationalturnerin bei einer EM ihre Übungen am Schwebebalken und Sprung erstmals in einem langbeinigen Turnanzug präsentiert.

    Weitere Infos: https://www.dtb.de/weitere-nachrichten/nachrichten/artikel/em-turnerinnen-des-dtb-starten-in-langem-turn-anzug

    Der Sport auf der Suche nach dem „Wir“

    Die „Denkfabrik“ des Deutschlandradios widmet sich in diesem Jahr Identitätsfragen. Im modernen Sport wird seit mehr als hundert Jahren die Frage gestellt: Wer darf mitmachen und wer bleibt draußen? Mal geht es um soziale Herkunft, mal um nationale Konflikte oder auch schlicht um Macht und Geld.

    Weitere Infos: https://www.deutschlandfunk.de/denkfabrik-2021-der-sport-auf-der-suche-nach-dem-wir.1346.de.html?dram:article_id=495713

    Wie Sprache und Medien Frauen im Sport benachteiligen

    Die Forschung zeigt: Frauen werden von Berichterstatter*innen systematisch verniedlicht, ihre Erfolge werden kleingeredet oder den Männern in ihrem Umfeld zugeschrieben. Außerdem werden sie als öfter als schwach bezeichnet und ihre Sportarten langweilig präsentiert. Und das ist noch nicht alles.

    Weitere Infos: https://nullzueins.net/2021/04/28/wie-sprache-und-medien-frauen-im-sport-benachteiligen/

    Gleiche Lei­den­schaft

    Spa­nien spricht über Frau­en­fuß­ball: Auf sexis­ti­sche Angriffe gegen Real-Tor­hü­terin Misa folgt eine Welle der Soli­da­rität, ange­führt von Marco Asensio und Sergio Ramos. Gleich­zeitig sorgt das Buch einer bekannten Sport­jour­na­listin für Auf­sehen – unter anderem wegen schwerer Vor­würfe gegen den lang­jäh­rigen Natio­nal­trainer.

    Weitere Infos: https://11freunde.de/artikel/gleiche-leidenschaft/3687954?position=seiteninhalt&seite=1#seiteninhalt

    PRESSEERKLÄRUNG ZUM NEUEN PROJEKT „ZUSAMMEN1“ GEGEN ANTISEMITISMUS IM SPORT

    „Zusammen1 – Für das, was uns verbindet“ – Gegen Antisemitismus im Sport ist ein Präventionsprojekt von Makkabi Deutschland in Kooperation mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland.

    Weitere Infos: https://www.zentralratderjuden.de/aktuelle-meldung/artikel/news/presseerklaerung-zum-neuen-projekt-zusammen1-gegen-antisemitismus-im-sport/

    „SIE SIND EINFACH DAGEGEN“: STREIT UMS FRAUENSKIFLIEGEN WIRD ZUM POLITIKUM

    Der Kampf um das Frauen-Skifliegen wird zum Politikum: Olympiasiegerin Maren Lundby beklagt himmelschreiende Ungerechtigkeit, ein jäher Vorstoß von Norwegens Verband sorgt auch im deutschen Lager für Irritation. Dabei ist der am Samstag veröffentlichte neue Weltcup-Kalender der Frauen auch ohne einen Flug-Wettbewerb ein weiterer großer Schritt zur Gleichberechtigung.

    Weitere Infos: https://www.eurosport.de/skispringen/skifliegen-frauen-maren-lundby-streit_sto8278140/story.shtml

    Emma Hinze plädiert für Tour de France der Frauen

    Die dreimalige Bahnrad-Weltmeisterin Emma Hinze hat sich für die Einführung wichtiger Etappen-Radrennen für Frauen ausgesprochen.

    Weitere Infos: https://www.sport.de/news/ne4414418/radsport-emma-hinze-plaediert-fuer-tour-de-france-der-frauen/

    Queerer Volleyballer Patch – Von Utah nach Berlin

    Benjamin Patch ist der erste offen queere Spieler im deutschen Profisport. Mit den Berlin Volleys spielt er ab Donnerstag (08.04.2021) um den Meistertitel.

    Weitere Infos: https://www.sportschau.de/newsticker/dpa-queerer-volleyball-star-patch-wir-haben-die-stimme-story100.html

    Flyeralarm will Sponsorenverträge mit DFB kündigen

    Nach vielen Schiedsrichter-Fehlentscheidungen gegen die Würzburger Kickers in der 2. Bundesliga will die Online-Druckerei Flyeralarm ihre Verträge mit dem Deutschen Fußball-Bund kündigen.

    Weitere Infos: https://www.sportschau.de/newsticker/dpa-flyeralarm-will-vertraege-mit-dfb-kuendigen-story100.html

    Frauenfußball: Der neidische Blick nach England

    Auf der britischen Insel hat der Frauenfußball ganz andere Möglichkeiten als in Deutschland. Auch dank eines millionenschweren TV-Vertrags.

    Weitere Infos: https://www.sportschau.de/regional/ndr/ndr-frauenfussball-der-neidische-blick-nach-england-story100.html

    Jones: Keine Rückkehr „solange dieselben Männer dort sitzen“

    Die frühere Bundestrainerin Steffi Jones hat eine Rückkehr zum Fußball vorerst ausgeschlossen.

    Weitere Infos: https://www.sportschau.de/newsticker/dpa-jones-keine-rueckkehr-solange-dieselben-maenner-dort-sitzen-story100.html

    Deutscher Schwimm-Verband: Ein desolates Bild

    Während die deutschen Schwimmer derzeit versuchen, sich für Olympia in Tokio zu qualifizieren, bietet der Verband in der Außendarstellung ein desolates Bild. Ein Grund dafür sind die jüngsten Personalentscheidungen. Alles begann mit erneuten Vorwürfen sexualisierter Gewalt gegen den Bundestrainer Freiwasserschwimmen.

    Weitere Infos: https://www.deutschlandfunk.de/deutscher-schwimm-verband-ein-desolates-bild.1346.de.html?dram:article_id=495870

  • Equaletics x fairplaid: #FemaleFutureAthletes-Fördertopf

    Die 1. Runde des #FemaleFutureAthletes-Fördertopf ist vorbei. Wir ziehen Bilanz.

    Gemeinsam mit der Crowdfunding-Plattform fairplaid stellen wir den #FemaleFutureAthletes Fördertopf in Höhe von 30.000€, der jungen Frauen und Mädchen im Sport zu Gute kommen soll. Es sollen damit gezielt Projekte gefördert werden, die den Aufbau langfristiger und nachhaltiger Strukturen im weiblichen Nachwuchsbereich als Ziel haben. Der Fördertopf ist seit Januar diesen Jahres aktiv und wurde erst kürzlich mit weiteren 30.000€ aufgefüllt. Wir gehen in die 2. Runde!

    Was wir bisher erreichen konnten

    In den ersten 3 Monaten konnten 15 Projekte mit einer Fundingsumme von insgesamt knapp 82.000€ mit 1.505 Unterstützer*innen erfolgreich abgeschlossen werden. Die Sportarten reichten von Fußball, Rugby, Turnen, Radsport bis hin zum Reitsport, wobei besonders der Basketball stark vertreten war. Die Vereine, Mannschaften und Athletinnen haben sich mit den Crowdfunding-Projekten zum Ziel gesetzt, Rahmenbedingungen zur Ausübung ihres Sports zu verbessern, Nachwuchsabteilungen aufzubauen und vor allem in die Ausbildung und Qualifizierung von Trainer*innen zu investieren. 

    Beispielsweise verfolgten die beiden Berliner Basketball Vereine Türkiyemspor und BSC das Ziel, mehr Mädchen und junge Frauen für den Basketball zu begeistern und setzen ihre erreichten Fundingsummen vor allem für langfristige Trainings- und Organisationsstrukturen ein.

    Auch der Kölner Rugby Sport Verein e.V. möchte den weiblichen Nachwuchs für seinen Sport gewinnen und ermöglicht mit dem gesammelten Geld eine Ehrenamtspauschale für eine Trainer*instelle, die Maßnahmen zur gezielten Ansprache von Mädchen in Schulen und Jugendzentrum umsetzen soll.

    Was bei allen Projekten toll umgesetzt wurde, war die Ansprache der Unterstützer und Unterstützerinnen. Es wurde viel Werbung auch über die eigenen Vereinsmitglieder hinaus gemacht, die Presse wurde informiert und Social Media Kanäle mit tollen Aktionen und Ideen bespielt.

    Ausblick

    Mit der neuen Runde wollen wir weiterhin erfolgreich Projekte für U21 Athletinnen fördern und unterstützen. Zudem veranstalten wir am 20. April um 17 Uhr gemeinsam mit fairplaid ein Webinar für Projektstarter*innen und alle Interessierte, bei dem wir uns als Verein vorstellen und Tipps und Tricks für ein erfolgreiches Crowdfunding-Projekt vorstellen. Mit dabei sein wird der Kölner Rugby Sport Verein, der nochmal aus seiner Perspektive den Crowdfunding-Projektverlauf vorstellt. 

    Wir freuen uns auf viele weitere spannende Projekte in den nächsten Monaten! Vielleicht habt ja auch ihr eine Projektidee oder kennt Athletinnen, die von dem #FemaleFutureAthletes Fördertopf profitieren können? Sprecht uns an, wir freuen uns auf euch!

    Ihr wollt am Webinar teilnehmen? Dann hier entlang!

    Ihr wollt direkt ein Projekt starten oder euch beraten lassen? Dann klickt hier.

  • Pressespiegel / März

    Oftmals reicht ein Blick in die Medien aus, um zu sehen: Es gibt noch viel zu tun. In dieser Rubrik fassen wir für euch regelmäßig Ereignisse zusammen, die zeigen, dass es in der Sportwelt noch viel zu tun gibt, aber auch Fälle, die Anlass zur Hoffnung geben.  

    Spitzensportlerinnen im Schatten der Männer

    Eine exklusive Umfrage des SWR mit 719 Sportlerinnen zeigt, von Gleichberechtigung ist der Spitzensport noch weit entfernt. Frauen sind noch immer benachteiligt. Es ist die erste Umfrage in Deutschland, die Sportlerinnen zu Themen wie Familienplanung, Periode, Training, Sexismus befragt hat. 

    Weitere Infos: https://www.swr.de/sport/frauen-im-sport/swr-umfrageergebnisse-spitzensportlerinnen-im-schatten-der-maenner-100.html

    Die Revolution der Frauen

    Vor 100 Jahren veranstalteten kritische Sportlerinnen erstmals eigene Weltspiele. In kurzer Zeit erzwangen sie die Öffnung der männlich dominierten Olympischen Spiele – doch bis heute kann von Gleichstellung keine Rede sein.

    Weitere Infos: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1150083.olympische-spiele-die-revolution-der-frauen.html

    Das große Tabu wackelt – Sexualisierte Gewalt im Sport

    Es ist ein langer, schmerzhafter Prozess vor allem für die Betroffenen. Nur langsam kommt ans Licht, wie weit verbreitet sexualisierte Gewalt nicht nur in den Kirchen, sondern auch im deutschen Sport war und ist. In diesem Podcast geht es um die Geschichten von Betroffenen und die Strukturen, in denen Missbrauch möglich ist. Darüber spricht Kerstin von Kalckreuth mit „Sport inside“-Autorin Andrea Schültke.

    Weitere Infos: https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/sport-inside/audio-das-grosse-tabu-wackelt—sexualisierte-gewalt-im-sport-100.html

    „Wir brauchen mehr Vorbilder auf Funktionärsebene“

    Der erhoffte Schub für den Frauenfußball in Deutschland blieb nach der Weltmeisterschaft 2011 im eigenen Land aus. Der Fußball in Deutschland ist nach wie vor männerdominiert, vor allem in den Gremien. „Es ist noch einiges zu tun“, sagte DFB-Vizepräsidentin Hannelore Ratzeburg im Dlf.

    Weitere Infos: https://www.deutschlandfunk.de/frauen-im-fussball-wir-brauchen-mehr-vorbilder-auf.1346.de.html?dram:article_id=494890

    Frauen im Spitzensport: Veraltete Rollenbilder, wenig Anerkennung

    Von der Gleichberechtigung zu Männern sind Frauen auch im Spitzensport noch weit entfernt: Veraltete Rollenbilder, weniger Anerkennung, unterschiedliche Bezahlung – das alles findet sich auch im Sport. Warum ist das so?

    Weitere Infos: https://www.ardmediathek.de/video/sport-inside/frauen-im-spitzensport-veraltete-rollenbilder-wenig-anerkennung/wdr-fernsehen/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTkzNDRkODBkLTM1YzUtNDVhNS1hNjNiLTBmYWE4ZmJjMzEyOQ/

    Rummenigge: „Frauenfußball muss schleunigst höherschalten“

    Karl-Heinz Rummenigge ist für eine Neuausrichtung des Frauenfußballs in Deutschland. „Die Entwicklung im Männerfußball ist ein gutes Vorbild. Als sich die Profi-Vereine vor 21 Jahren in der DFL unabhängig aufgestellt haben, hatte das eine nachhaltig positive Entwicklung zur Folge.“

    Weitere Infos: https://www.sport.de/news/ne4410439/fc-bayern–karl-heinz-rummenigge-frauenfussball-muss-schleunigst-hoeherschalten/

    Caster Semenya zieht vor Europäischen Gerichtshof

    Caster Semenya macht ihre Ankündigung wahr: Die Doppel-Olympiasiegerin aus Südafrika zieht in ihrem langjährigen Rechtsstreit vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg.

    Weitere Infos: https://www.sportschau.de/leichtathletik/semenya-zieht-vor-gerichtshof-100.html

    Rio de Janeiro ruft Feiertag zu Ehren von Marta aus

    Anlässlich des Geburtstages der Fußballerin Martha hat der Bundesstaat Rio de Janeiro den 19. Februar als „Frauenfußball-Tag“ ausgerufen. 

    Weitere Infos: https://www.soccerdonna.de/de/rio-de-janeiro-ruft-feiertag-zu-ehren-von-marta-aus/news/anzeigen_8414.html

    For the love of the game

    Der Fußball Club Gold Digger FC hat besondere Trikots als eine Hommage an weibliche Vorkämpferinnen vorgestellt.

    Weitere Infos: https://7e8def3f-41b7-42db-9bee-f98454edf6ff.filesusr.com/ugd/575859_dd0242a149fa49c2b76861856d37e03c.pdf

    Tor des Monats von Beverly Ranger – außergewöhnlich in vielerlei Hinsicht

    Beverly Ranger schießt 1975 ein Tor des Monats, wird zum Star, erhält einen Werbevertrag. Die Sportschau trifft sie mehr als 45 Jahre nach dem Treffer. Ihre Geschichte sagt einiges über den Frauenfußball und viel über Rassismus aus, der lange nicht erkannt und benannt wird.

    Weitere Infos: https://www.sportschau.de/sendung/tor-des-monats/beverly-ranger-fuenfzig-jahre-tor-des-monats-100.html?wt_mc=mail.sportschau.newsletter.Newsletter+der+Sportschau.link

    Die Rückkehr der „Koko“ Klosterhalfen

    Läuferin Konstanze Klosterhalfen bricht bei ihrem ersten Rennen über 10.000 Meter gleich den fast 30 Jahre alten deutschen Rekord. Ein Signal ihres Trainers gibt den Startschuss.

    Weitere Infos: https://www.faz.net/aktuell/sport/mehr-sport/konstanze-klosterhalfen-mit-deutschem-rekord-ueber-10000-meter-17220230.html

    Maren Lundby ist erste Weltmeisterin auf der Großschanze

    Bei der WM-Premiere der Frauen auf der Großschanze hat die Norwegerin Maren Lundby als erste Springerin Gold gewonnen. 

    Weitere Infos: https://www.sportschau.de/wintersport/nordische-ski-wm/skispringen-maren-lundby-ist-erste-weltmeisterin-von-der-grossschanze-100.html

    Nach Sexismus-Skandal: Nicht mehr nur weibliche Cheerleader beim Washington Football Team

    Das Washington Football Team wird als Reaktion auf den Sexismus-Skandal während der vergangenen Saison auf rein weibliche Cheerleader verzichten und stattdessen in Zukunft auf ein gemischtes Tanzteam setzen.

    Weitere Infos: https://www.ran.de/us-sport/nfl/nfl-news/nach-sexismus-skandal-nicht-mehr-nur-weibliche-cheerleader-beim-washington-football-team-115606?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_term=social_post&utm_campaign=ransport&utm_content=20210305_nach-sexismus-skandal-nicht-mehr-nur-weibliche-cheerleader-beim-washington-football-team-115606&fbclid=IwAR3qUrbxpSZI7tHX45r_A6-Ec2AXZyhOYPCCF_13oipdY6n-6wr_2CN19LU

    Diese Frauen prägen die NFL: Maia Chaka zur ersten afroamerikanischen Schiedsrichterin der Liga ernannt

    Als erste afroamerikanische Frau der Liga-Historie wurde Maia Chaka in den offiziellen Schiedsrichter-Stab der NFL für die Saison 2021 berufen.

    Weitere Infos: https://www.ran.de/us-sport/nfl/bildergalerien/diese-frauen-praegen-die-nfl-maia-chaka-zur-ersten-afroamerikanischen-schiedsrichterin-der-liga-ernannt?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_term=social_post&utm_campaign=Maestia&utm_content=20210305_diese-frauen-praegen-die-nfl-maia-chaka-zur-ersten-afroamerikanischen-schiedsrichterin-der-liga-ernannt&fbclid=IwAR2fUeej9mvE1bSuruYB1T41YvM15NZS8Jrhn4tJD8Ef1VkvoEWvzDb8UWE

    IWD MAG

    Ein Magazin des FARE Networks anlässlich des International Women Day.

    Weitere Infos: https://www.olnerdesign.co.uk/fare-international-womens-day/deploy/IWD2021.html

    Warum es so wenig Trainerinnen im Spitzensport gibt 

    Im organisierten Sport herrscht Trainerinnenmangel. Je höher das Niveau, desto niedriger der Frauenanteil. Der DOSB hat die Lücke erkannt, dennoch gibt es ein strukturelles Problem im deutschen Leistungssport.

    Weitere Infos: https://www.dw.com/de/weltfrauentag-trainerinnenmangel-im-spitzensport/a-56737849

    Zwischen Nicht-Beachtung und Überbetonung

    Fußball ist eine männlich konnotierte Sportart. Das zeigt sich schon an der Sprache. Miriam Jagdmann hat in ihrer Bachelorarbeit am Institut für Journalistik der TU Dortmund untersucht, wie Frauen in der Berichterstattung über Fußball sprachlich dargestellt werden. Hier fasst sie ihre Erkenntnisse im ersten von zwei Teilen zusammen.

    Teil 1: https://www.sportjournalist.de/VDS-Nachrichten/Meldungen/;4156-Frauenbild_in_der_Fußballberichterstattung_–_Teil_I

    Teil 2: https://www.sportjournalist.de/VDS-Nachrichten/Meldungen/;4157-Frauenbild_in_der_Fußballberichterstattung_–_Teil_II

    Die Regel ist diskriminierend

    Karolin Heckemeyer unterstützt die Läuferin Caster Semenya: Der Sport müsse sich von tradierten Vorstellungen lösen, fordert die Sportsoziolog*in.

    Weitere Infos: https://taz.de/Soziologin-ueber-Geschlechtervielfalt/!5757662/

    Rassismus-Doku „Schwarze Adler“ über Steffi Jones & Co.

    Noch immer werden schwarze Fußballspieler*innen rassistisch beschimpft. Im Stadion, auf der Straße und via Soziale Netzwerke. Die Dokumentation „Schwarze Adler“ lässt Akteure der DFB-Auswahl wie Steffi Jones oder Erwin Kostedde zu Wort kommen.

    Weitere Infos: https://www.sportjournalist.de/VDS-Nachrichten/Meldungen/;4289-Bei_Prime_Video_und_im_ZDF

  • Utopiemagazin: (Gerechtigkeits) Kampf & Kitsch

    Frei nach dem Motto: „Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt!“ haben wir anlässlich des 1. Aprils befreundete Organisationen, Vereine, Personen und Unternehmen zusammengetrommelt, um so die erste Ausgabe des Utopiemagazins „(Gerechtigkeits) Kampf und Kitsch“ herauszubringen.

    Die Aufgabe: Wenn ihr euch eine Schlagzeile für den Sport aussuchen könntet, welche wäre das? Und welchen Beitrag könnt ihr dazu leisten?

    Herausgekommen ist ein Magazin voller kreativer Beiträge und Interviews. Beiträge, die uns ein bisschen wehmütig werden lassen, weil sie bisher nur Utopie anstatt Realität sind. Beiträge, die uns schmunzeln lassen. Und Beiträge, die uns zu neuen Taten inspirieren. Die (Sport-)Welt ist noch lange nicht so, wie wir sie uns erhoffen. Und der Weg ist noch weit. Doch wir kämpfen weiter. Damit es bald nicht mehr heißt: April, April!, sondern unsere kleinen und großen Utopien wahr werden.

    Mitgemacht haben: Fan von DIR; B42; UN Women; KickIn!; Klubtalent; Dragons Marzahn; Alles Para ?!; UN Women Deutschland; Flankengöttinnen; equalchamps; The League Community; Athleten Deutschland; EQUALATE Sports; mission equal; Special Olympics; Deutsche Behindertensportjugend; heiMove; SUPR Sport; Plan International Deutschland; Deutsche Sporthochschule Köln; AStA Deutsche Sporthochschule Köln; Allgemeiner Deutscher Hochschulverband; Female Football Academy; WinWin-Sportmarketing; Sportfrauen; Talkin’ the Game; Mad Dogs Mannheim; Vanessa Nord; Fem11; Fierce Run Force & Equaletics

  • Intersektionaler Feminismus und Sport

    Die eigene Sichtweise als Perspektivfrage Wer aus allernächster Nähe durch einen Zaun schaut, wird diesen womöglich nicht einmal wahrnehmen. Der Blick scheint trotz der Existenz der Drähte gänzlich ungetrübt. Nur wer sich zurücklehnt oder einen Schritt nach hinten macht, wird erkennen, dass ein Hindernis vorhanden ist, welches manchen den Zutritt versperrt, anderen den Ausbruch erschwert. Ein einzelner Strang wie bei einem Weidezaun mag noch überwindbar sein, doch mit zunehmender Verflechtung, dem Zusammenspiel einzelner Elemente, ergibt sich ein undurchdringbares Netz.

    Die hier bildlich umschriebene Notwendigkeit, Strukturen und Mechanismen als zusammenhängende, komplexe Systeme zu erkennen, existiert auch im Sport und der Gesellschaft – insbesondere im Hinblick auf die Verschränkungen und Wechselwirkungen von Diskriminierungsdimensionen. Diese manifestieren sich nämlich – mal auf subtile oder diffuse, mal auf ganz offensichtliche Weise – in gesellschaftlichen Ungleichheits- und Machtverhältnissen. Das Konzept der Intersektionalität ermöglicht es, das Zusammenwirken von Ableismus (Diskriminierung von Menschen mit körperlichen und/oder psychischen Beeinträchtigungen), Klassismus (Diskriminierung aufgrund von sozialer Herkunft und/oder Position), Rassismus, Sexismus, Homo-, Inter*- oder Trans*feindlichkeit und anderen Diskriminierungsformen aufzudecken und zu berücksichtigen.

    Verwurzelung im Black Feminism und der Critical Race Theory

    Insbesondere die amerikanische Juristin Kimberlé Crenshaw, das Combahee River Collective (ein Zusammenschluss Schwarzer, lesbischer Frauen) und marxistische Feminist*innen prägten den Intersektionalitätsbegriff und hoben die Bedeutung der Schnittstelle von Race, Class und Gender hervor. Sie waren davon überzeugt, dass Menschen verschiedene Merkmalevereinen können, aufgrund welcher sie Diskriminierungen erfahren. Vor diesem Hintergrund kann die Benachteiligung Schwarzer Frauen beispielsweise nicht nur sexistisch oder rassistisch motiviert sein, sondern auch aus der Überschneidung beider Ungleichheitskategorien resultieren. Aus einer intersektionalen Perspektive betrachtet sind einzelne Stränge nur schwer differenzier- und isolierbar. Sie können nebeneinander bestehen, miteinander verflochten sein, sich gegenseitig verstärken oder sich zu neuen Diskriminierungsformen vereinen.

    Vielfalt und Ungleichheit im Sport

    Seit den frühen 2000er Jahren werden in der sportbezogenen Genderforschung zunehmend auch intersektionale Theorieansätze verfolgt. Diese erlauben es komplexe Diskriminierungsmuster und das Zusammenwirken verschiedenartiger Machtverhältnisse zu analysieren. Etwa in Bezug auf sogenannte Geschlechterverifikationsverfahren. Diese sollen dazu dienen, Sportler*innen anhand von körperlichen Merkmalen (z.B. Testosteronwerten) einer Wettkampfklasse (in der Regel: Männer / Frauen) zuzuordnen und somit Fairness herzustellen. Athlet*innen, die Normwerte überschreiten, wie etwa Caster Semenya oder Dutee Chand, erfahren dadurch gegen ihren Willen eine Pathologisierung sowie den Ausschluss von Wettkämpfen. Insbesondere Schwarze und Athlet*innen of Colour werden durch derartige Regularien nicht nur Opfer von gesellschaftlichen Weiblichkeitsidealen und einer konstruierten, scheinbar natürlichen Zweigeschlechtlichkeit, sondern zugleich auch rassifizierenden und ethnisierenden Normierungen.

    Ähnliche Verflechtungen wurden auch in wissenschaftlichen Arbeiten zu Gender und Alter, Gender und Behinderung sowie Gender und soziale Schicht untersucht und nachgewiesen.Aus einem intersektionalen Blickwinkel betrachtet, wird deutlich, dass das Mantra von Chancengleichheit und -gerechtigkeit im Sport häufig nicht mehr als ein Mythos ist. So ist beispielsweise der Mangel an nicht-männlichen, nicht-weißen, nicht-able-bodied Menschen in Führungs- und Verantwortungspositionen kein Zufall. Die Benachteiligung hat System. Es wird dort am deutlichsten, wo sich die Zusammenhänge sozialer Kategorien besonders offenbaren: An den Schnittpunkten, an welchen sich Stränge kreuzen und überlagern. Hier gewinnt die Struktur an Stabilität. Hier muss angesetzt werden, um sie aufzubrechen.

    Sehen und gesehen werden

    Analog zum »Schritt zurück« ist intersektionale Analyse, Forschung und Praxis ein Prozess der Sichtbarmachung. Das Konzept erlaubt es, die Einzigartigkeit und Besonderheit von (Diskriminierungs-) Erfahrungen besser zu beleuchten und zu verstehen. Das ist von großer Bedeutung. Denn feministische Kämpfe für Gleichheit und Gerechtigkeit, für systemischen, strukturellen und institutionellen Wandel, vereinen Menschen mit unterschiedlichsten Erfahrungshorizonten, etwa Menschen mit Behinderung, PoC und Schwarze, muslimische und jüdische Menschen, Sinti*zze und Roma*nja, lesbische, pansexuelle, schwule, nicht-binäre und trans*Personen. Wer ihrer Lebensrealität, wie auch der unterdrückenden Gesellschaftsrealität gerecht werden möchte, muss nicht nur die Allgegenwart von patriarchaler Macht und Privilegien, von Hetero- und Cisnormativität erkennen, sondern auch die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der vielfältigen Unterdrückungsmechanismen, in welchen sich diese manifestieren.

    Nur gemeinsam erfolgreich

    Chancengerechtigkeit und diskriminierungsfreie Strukturen im Sport können nur dann realisiert werden, wenn ebendiese gleichermaßen in der gesamten Gesellschaft erreicht werden. Wer den feministischen Befreiungskampf aufnimmt, sollte daher immer auch mit denjenigen verbündet sein, die sich gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit auflehnen. Daher solidarisieren wir uns während der Internationalen Wochen gegen Rassismus und darüber hinaus mit all jenen, die rassistisch diskriminiert und verfolgt werden oder wurden. Die Zäune auf den Feldern wie auch die in Köpfen und Institutionen sind sozial konstruiert. Sie sind von Menschen geschaffen und können von Menschen aufgebrochen, niedergedrückt und überwunden werden. Am besten gleichzeitig, am besten gemeinsam.

    Empfehlungen

    Artikel:

    • https://missy-magazine.de/blog/2013/03/22/die-feinen-unterschiede-warum-nicht-alle-frauen-gleich-sind/
    • https://www.fluter.de/was-ist-intersektionaler-feminismus

    Clips:

    • The urgency of intersectionality | Kimberlé Crenshaw (EN): https://www.youtube.com/watch?v=akOe5-UsQ2o
    • Emilia Roig, „Center for Intersectional Justice“ – Was ist intersektionale Diskriminierung: https://www.youtube.com/watch?v=3Cxuvz9dLd8
    • Intersectionality: Two blue crocodiles and the gap in the system (DE): https://www.youtube.com/watch?v=fmUT7hwnzlo&t=22s

    Podcasts:

    • Bildungsstätte Anne Frank: „Nachgefragt: Intersektionalität“: https://open.spotify.com/episode/2mTcNsgClxEYqBOKmSxpwl?si=bkuOARsyRDGFcaoyqY2JYQ
    • You FM Das F-Wort: „Oh so white – Feminismus & Intersektionalität“: https://www.ardaudiothek.de/das-f-wort-feministischer-podcast/das-f-wort-oh-so-white-feminismus-intersektionalitaet/82370270 oder https://open.spotify.com/episode/3pE7qSYmiTFEXa7Kew0gbp?si=K-QmcLZsT-Kd-OPXhci7zQ
    • BBQ – Der Black Brown Queere Podcast: https://open.spotify.com/episode/3NzDrG8Khar7zW7U2BoxO6?si=Oc0-zYBiRx2gGycpalqNmQ

  • Sexismus im Surfsport: Surfen kannst du nicht, aber dein Arsch ist geil!

    Unschuldig steht sie mit ihrem gebräunten, schlanken Körper am Strand. Der freizügige Bikini schmeichelt ihrer makellosen Haut und ihrer wohlgeformten Körpermitte. Sie wirft ihre langen, von der Sonne gebleichten Haare über die Schulter, hält ihr in den Sand gestecktes Surfboard in der Hand und wirft dir einen verführerischen Blick zu. Es klingt wie eine erotische Geschichte in der Regenbogenpresse, doch es ist die gängige Vorstellung des „Surfer Girls“. Seit Jahren werden talentierte Surferinnen aus Werbezwecken zu Sexobjekten, während ihre männlichen Kollegen die aktiven, mutigen Surfer bleiben, denen keine Welle zu gefährlich ist. Doch Surfen ist schon längst kein reiner „Männersport“ mehr. Es wird Zeit einzusehen, dass Surferinnen mehr sind als nett anzusehende Bikinimodels.

    „Sex sells“ ist kein neues Phänomen. TV, Werbung, Internet und neuerdings auch soziale Medien – überall werden wir regelmäßig damit konfrontiert. Instagram-Kanäle, die den Surf-Lifestyle repräsentieren wollen, zeigen die sportlichen, mutigen Männer und die anmutigen, körperbetonten Frauen, die das Surfbrett mit etwas anderem zu verwechseln scheinen. Die Bildersuche „Surf Girl“ zeigt neben Surferinnen vor allem viel nackte Haut und in erotischen Posen dargestellte Frauen. Das Problem ist nicht neu, im Gegenteil, es wurde jahrelang „darauf hingearbeitet“.

    Das perfekte Beispiel dafür lieferte 2017 die Marke Billabong. Auf dem Titelbild ihrer Homepage zeigte die Marke einen Surfer, der athletisch einen Trick ausübte und daneben eine Frau, im Bikini am Strand liegend, den Kopf nach hinten geneigt. Sieht so die Surfwelt aus: Männer surfen, Frauen liegen am Strand? Nach einem massiven Shitstorm entfernte die Marke das Bild von der Webseite und tauschte es gegen eine surfende Frau aus. Doch nicht nur Billabong leistete sich einen Fehltritt. Ein bekannter Klassiker in der Sexismus-Debatte ist das Werbevideo für den Roxy Pro Contest in Biarritz. Statt surfender Frauen in den schönen Wellen vor Biarritz, sieht man fast zwei Minuten lang den anmutigen, leicht bekleideten Körper einer Frau. Wer die Surferin ist? Niemand weiß es, denn ein Gesicht hat sie nicht. Ein Werbevideo für die Sexualisierung des weiblichen Körpers.

    Eine Frage der Definition

    Doch was ist Sexismus eigentlich? Im Duden wird der Begriff Sexismus wie folgt definiert: 

    „Vorstellung, nach der ein Geschlecht dem anderen von Natur aus überlegen sei, und die [daher für gerechtfertigt gehaltene] Diskriminierung, Unterdrückung, Zurücksetzung, Benachteiligung von Menschen, besonders der Frauen, aufgrund ihres Geschlechts.“ 

    Sexismus eindeutig abzugrenzen fällt nicht immer leicht, da jeder Sexismus anders wahrnimmt und unterschiedlich sensibilisiert ist. Eine 2019 veröffentlichte Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend über Sexismus im Alltag in Deutschland zeigt, dass sich jeder etwas unter dem Begriff vorstellen könne. Doch die Vorstellungen würden sich aus eigenen Alltagserfahrungen, der medialen Berichterstattung sowie Werbung, Filmen und Shows zusammensetzen. Sexismus sei daher eine Sache der Interpretation, sowohl für Betroffene als auch für Täter*innen. Es sei daher von Bedeutung zu betonen, dass Sexismus „eine Frage der Deutung und Auslegung von Worten, Gesten, Taten, Bildern ist – und damit Kommunikation“ sei.

    Wenn Sexismus eine Frage der Deutung ist, wie macht sich dieser dann im Sport bemerkbar? „Sexismus hat viele Formen. Es fängt damit an, jemandem etwas nicht zuzutrauen und ihm mangelnde Leistungsfähigkeit zuzuschreiben“, erklärt Gitta Axmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sportsoziologie und Genderforschung der Deutschen Sporthochschule Köln. „Hinzu kommen die Fokussierung auf das Aussehen von Frauen, deren Geschlechtsteile, bis hin zu den härteren Formen der Machtdemonstration wie sexuellen Übergriffen oder sexualisierter Gewalt. Bei sexualisierter Gewalt wird noch unterschieden zwischen Gewalt mit und ohne Körperkontakt sowie sexuelle Grenzverletzungen.“

    Sportlich irrelevant, aber nett anzusehen

    Dass Sponsoren sich die Surferinnen nicht nur nach sportlichen Leistungen aussuchen, sondern gleichzeitig ein Topmodel wollen, dass die nächste Bikini-Kollektion präsentieren kann, ist bekannt. Wer nicht dazu passt, fällt heraus. Aufmerksamkeit bekam dieses Problem unter anderem durch die brasilianische Profi-Surferin Silvana Lima, die sich öffentlich dazu äußerte, keine Sponsoren zu finden, weil sie nicht dem klassischen Bild des Surfergirls entspreche. In der Genderforschung ist das kein neues Phänomen. „Diese Abwertung ist eine weitere Form von Sexismus. Meistens geht es nicht um deine Leistung, sondern um dein Aussehen. ‚Schön bist du, du bist nett anzusehen‘“, erzählt Axmann. „Wenn aber das Können beurteilt wird, heißt es: ‚Für eine Frau machst du das ganz gut‘. Warum diese Wertung?“

    Diese Erfahrung musste auch Lena Kemna machen. Die 26-jährige postet regelmäßig Bilder vom Surfen und lebt seit fünf Jahren in Portugal. Surfen könne sie zwar nicht, ihr „Arsch ist aber geil“, schrieb ihr ein Instagram-Nutzer.

    „Sexistische Nachrichten bekomme ich auf Instagram öfter. Ich verstehe auch nicht, warum man immer kommentieren muss, wie gut oder schlecht jemand surft“, erzählt Lena. 

    „Das passiert mir auch offline relativ viel, dass hinter meinem Rücken gesagt wird, ich kann nicht gut surfen. Das Verrückte daran ist: Je besser ich werde, desto öfter passiert mir das.“

    Trotzdem achte sie darauf, nichts auf Instagram zu posten, dass zu sexy sein könnte. Nicht, weil sie es nicht will oder es schlimm findet, sondern weil sie nicht in diese Schublade gesteckt werden will. „Ganz viele Mädchen haben diesen Sexismus internalisiert. Die finden es eigentlich schlecht, aber haben es so sehr verinnerlicht, dass sie trotzdem daran teilhaben wollen.“ Viele von ihren Freundinnen seien sehr gefangen zwischen der Selbstpräsentation als „sexy Surferin“ und der eigentlichen Abneigung gegen den Sexismus.

    Von Verunsicherung bis zur Angst 

    Axmann erklärt, dass eine Abgrenzung von Männern gegenüber allem Nicht-Männlichen stattfindet, also gerade auch gegenüber Frauen. Diese könnten im Sport nichts erreichen, weil sie es körperlich nicht wie die Männer schaffen würden, ist das gängige Argument. Doch es sei zu einfach sich auf Körperlichkeit zu beziehen. Es gäbe schließlich noch weitere Faktoren wie Technik und Geschicklichkeit.

    Und wenn sie es körperlich eben doch schaffen, sind sie anderen ein Dorn im Auge.

    Genau das hat auch Lena Kemna schon erlebt. „An allen Tagen, an denen die Wellen größer sind, bin ich die einzige Frau auf dem Wasser. Als ich angefangen habe zu surfen, fanden es die Locals noch ganz cool. Jetzt gehe ich ins Wasser, wenn sich einige von denen nicht mehr trauen und das passt denen gar nicht.“

    Die Diskriminierung hat sowohl Auswirkungen auf die Sportlerinnen als auch auf den Sport an sich. „Es führt letztendlich zu Wut, Verzweiflung und Ohnmacht bei den Sportlerinnen“, so Axmann. „Hinzu kommen Selbstzweifel, Scham und das ständige Gefühl, nicht gut genug zu sein.“ Es sei zudem eine Behinderung von Leistungspotenzialen, da man sich selbst die Möglichkeiten nehme, in etwas gut zu sein, sich aber nicht frei entfalten könne.

    Für Lena war es besonders schwer, dass sich einige Locals regelrecht gegen sie verschworen haben. Angst zu haben und sich verunsichert zu fühlen, sei das Letzte, dass man beim Surfen brauche. „Letztes Jahr habe ich da sehr mit gekämpft. Ich bin teilweise nicht ins Wasser oder ich bin vorher gegangen, wenn ich gesehen habe, dass eine bestimmte Person an den Strand kommt“, so Lena.

    Maßnahmen, die Gleichberechtigung schaffen

    2018 war dann ein Jahr, in dem sich für die Frauen im Surfsport endlich etwas geändert hat. Die World Surf League (kurz WSL) gab bekannt, dass Frauen und Männer ab 2019 bei allen Wettkämpfen der WSL das gleiche Preisgeld erhalten werden. Auslöser dafür war ein Foto des Billabong Pro Junior Wettkampfes in Südafrika, dass den Sieger bei den Jungs mit einem doppelt so hohen Preisgeld-Scheck zeigte, wie dem der Siegerin bei den Mädchen. 

    Doch es gibt noch weitere Möglichkeiten, etwas zu ändern. „Die wichtigste Maßnahme ist das Sensibilisieren“, so Axmann. „Selbst zu gucken: Wie bin ich aufgewachsen? Was sind meine Sozialisationserfahrungen, im Spiel als auch im Sport? Was wurde mir unbewusst, aber auch bewusst zugeschrieben? Wo wurde ich hingelenkt? Was sind meine Bewertungen?“ Zudem müssten Organisationen Gleichberechtigung ermöglichen und diese auch im Leitbild verankern.

    Laut Axmann sei es auch von großer Bedeutung, die Medien zu schulen. In Deutschland hätten vor allem die Öffentlich-Rechtlichen die Aufgabe, umfassend über Frauen im Sport zu berichten und dadurch die Nachfrage zu erhöhen. Zudem müssten die Geschlechterklischees reflektiert und die Wertung herausgenommen werden, denn es gebe keine typischen Männer- und Frauensportarten. Ein weiteres Problem ergibt sich dadurch, dass laut einer Studie des Verbands Deutscher Sportjournalisten der Anteil an Sportjournalistinnen 2015 gerade einmal 9,5 % betrug. Das wirke sich auch auf die Berichterstattung aus. 

    Noch ist es nicht zu spät für Veränderung

    Man könnte meinen, auch die Marken haben aus ihren Fehlern gelernt und ihre Konzepte angepasst. Doch stattdessen werden Kritiker*innen einfach aufgefordert zu schweigen und ihre Vorwürfe zurückzunehmen. Lena Kemna kritisierte eine bekannte Marke für eine nur aus Männern bestehende Surf-Dokumentation öffentlich auf Instagram. Das Ergebnis: Anschuldigungen über private Nachrichten und blockieren ihres Accounts. Statt das Angebot anzunehmen, etwas aus dem Fehler zu machen und eine Strategie zu entwickeln, wurde Lena ignoriert und für sinkende Einnahmen verantwortlich gemacht.

    Noch ist es nicht zu spät, etwas zu erreichen. Neu sei laut Axmann vor allem, dass sich Firmen einem medialen „Shitstorm“ stellen müssen. Früher habe man viele Dinge einfach hingenommen und akzeptiert. „Man muss sich aktiv beschweren, sich widersetzen und vieles spiegeln. Durch die sozialen Medien erhalten diese Missstände eine enorme

    Reichweite. Es ist wichtig, dass die Medien mitspielen, weil diese einen sehr starken Einfluss haben. Dort kann man mit Wissenschaft unterstützen und Fakten zur Situation bereitstellen, um daraus wiederum Projekte zu schaffen und Maßnahmen zu entwickeln. Aber gerade deswegen dauert es so lange, weil wir alle Beteiligten erreichen müssen“, so Axmann.

    Ähnlich sieht es auch Lena. Female Empowerment funktioniere nicht, wenn man einen Rückzieher mache und schweige. „Die meisten Frauen haben nicht solche

    Probleme wie ich, aber die geben auch einfach klein bei und unterstützen sich nicht gegenseitig. Das ist der einzige Grund, warum dieser Sexismus noch immer funktioniert.“

    Gerade deswegen ist es also wichtig, dass Frauen sich nicht einschüchtern lassen und Männer diese Bewertung von Frauen ebenso nicht unterstützen. Dass Frauen darauf bestehen, auch im Sport eine Daseinsberechtigung zu haben, dass sie ernstzunehmende Sportlerinnen sind und ihre Erfolge durch Können erzielen und nicht durch zwickende Bikinihosen und erotische Strandshootings.


    Katharina Ivens, leidenschaftliche Windsurferin und Surferin aus Hamburg, studierte bis zum März dieses Jahres Medienwirtschaft und Journalismus. Für ihre Abschlussarbeit befasste sie sich unter anderem mit Sexismus im Surfsport. Am liebsten schreibt sie über Reisen, Nachhaltigkeit und natürlich Surfen.

    Email: katharina.ivens@gmx.de

    Foto: Rolo Produtora / Surferin: Lena Kemna

  • Unser Appell: Ein Schritt zurück für zwei Schritte vor

    Wenn man uns fragt, warum wir Equaletics gegründet haben, nennen wir immer zuerst idealistische Gründe. Sowas wie: Wir wollen mehr Chancengerechtigkeit (im Sport), weil es das Richtige ist und die Zeit sowieso schon längst reif. Wir wollen, dass jede*r so sein kann, wie er*sie ist und Diversität fördern. Wir wollen Stereotypen abbauen. Und so könnten wir immer weiter machen.

    Und tatsächlich wollen wir all das. Weil wir selbst die Erfahrung gemacht haben, wie es ist, nicht ernst genommen zu werden oder benachteiligt wurden zu sein, z.B. aufgrund unseres Geschlechts. Und weil wir uns selbst als aufgeklärte, weltoffene Menschen bezeichnen würden, die in einer entsprechenden Welt leben möchten.

    Aber es gibt auch eine Motivation, über die kaum geredet wird, denn sie ist deutlich weniger nobel: Das eigene Ego. Es ist schon kein schlechtes Gefühl interviewt zu werden, bei Podcasts zu Gast zu sein oder als Expert*innen bezeichnet zu werden. Und wenn wir die Wahl hätten, ob der Sport morgen ohne unser Zutun plötzlich chancengerecht ist oder erst in einem Jahr, aber wir einen maßgeblichen Anteil dazu geleistet haben, würden viele von uns zumindest kurz zögern. Mit jedem kleinen Erfolg wächst das Selbstbewusstsein und das ist allgemein etwas sehr Gutes. Es braucht Personen, die sich für genau solche Themen einsetzen und wenn man etwas erreicht, darf und soll man sogar stolz auf sich und das Geleistete sein. In vielen Fällen gibt es kaum eine bessere Motivation als Erfolge und sichtbare Fortschritte. Gerade Frauen* und andere benachteiligte Gruppen werden oft nicht nur klein gehalten, sondern reden sich auch selbst klein. Deswegen: Seid laut und stolz!!!!

    Problematisch wird es nur, wenn unser eigenes Ego uns im Weg steht und wir in Muster verfallen, die wir laut anprangern. Wenn wir angeblich für alle Frauen* und Benachteiligte sprechen, aber eigentlich nur für eine kleine privilegierte Gruppe. Wenn wir blind für die Probleme anderer werden, wie von Menschen mit Behinderungen, LSBTIQ+ Personen oder People of Color. Oder wenn wir uns in den Vordergrund drängen und uns als Expert*innen von Themen bezeichnen, obwohl wir genau wissen, dass andere deutlich mehr darüber wissen. 

    Auch wir sind nicht frei davon und merken immer wieder, dass wir stolpern. Dass unsere Sprache zu akademisch ist, wir Probleme ausblenden, unser Ding alleine machen oder dass wir vielleicht doch für weniger Menschen sprechen als wir uns eingestehen wollen.

    Daher unser Appell – sowohl an uns selbst als auch an alle anderen da draußen: Seid mutig, seid laut, engagiert euch, aber zieht euch im richtigen Moment auch zurück und überlasst anderen die Bühne, wenn es angebracht ist. Hinterfragt euch und überlegt, ob ihr vielleicht während ihr die einen Mauern einreißen wollt, neue aufbaut. Und lasst fünf auch mal gerade sein. Setzt euch nicht nur für euch, sondern auch für Gleichgesinnte ein. Beantwortet Anfragen, auch wenn die Antwort nicht immer ja sein kann. Gebt auch weniger bekannten Gesichtern eine Chance und Stimme und überlegt bei Anfragen und Projekten, wen ihr noch mit ins Boot holen könnt. Nutzt die Synergieeffekte, denn auch wenn man sich manchmal alleine fühlt: Es sind viele tolle, engagierte Personen und Organisationen da draußen, die genau das Gleiche wollen wir ihr. Denkt immer daran: Wir nehmen uns nichts weg, sondern jeder kleiner Erfolg Einzelner ist ein Erfolg für alle. Am Internationalen Frauenkampftag und darüber hinaus! 

  • 8 women • 3 facts

    Anlässlich des Internationalen Frauenkampfttages stellen wir euch heute drei Facts zu acht außergewöhnlichen Frauen vor, die in ihrem Sport neue Maßstäbe gesetzt haben.

    Yusra Mardini (* 05.03.1998) ist eine Schwimmerin aus Syrien, UN-Sonderbotschafterin für Flüchtlinge und Autorin des Buchs “Butterfly”.

    Auf ihrer Flucht übers Mittelmeer drohte das Boot zu kentern. Sie und 3 weiter Personen zogen das Boot über 3,5 Stunden hinweg über das offene Meer bis nach Lesbos.
    Bei den Olympischen Spielen in Rio 2016 schwamm für das Refugee Olympic Team.

    Yusra Mardini verkörpert Millionen von Geflüchteten und jungen Frauen, sowie deren Träume und Fähigkeiten. Sie führt einen feministischen Kampf für Sichtbarkeit und Anerkennung.

    Caster Semenya (* 07.01.1991) ist eine südafrikanische Mittelstreckenläuferin. Sie ist 2x Olympia-Siegerin und 3x Weltmeisterin auf der 800m-Strecke.

    Seit ihrem Debüt im Seniorinnen Bereich bei der WM 2009 in Berlin wird Semenyas Geschlechtsidentität in Frage gestellt. Die Regeln zum Testosteronhaushalt bei Frauen schließen Semenya aus der Leistungsklasse ‘Frau’ und dem internationalen Wettkampf aus.

    Semenya geht rechtlich stellvertretend für betroffene FLINT*-Personen gegen diese Regeln vor. Sie kämpft für Selbstbestimmung und gegen sexistische und rassistische Normen.

    1977 entwickelte Lisa Lindahl zusammen mit der Schneiderin Polly Smith den ersten Sport-BH.

    Nachdem das Joggen im Laufe der 1970er Jahre einen Boom erlebt hatte, kam Lindahl die Idee des “Jogbra”. Zuvor gab es keinen spezifisch an die Bedürfnisse des Sports angepassten BH. 

    Die Entwicklung des Sport-BHs hat gewichtige Zugangsbarriere im Sport abgebaut und die Freude an sportlicher Betätigung für einen Großteil der Bevölkerung erhöht.

    Layshia Clarendon (* 02.05.1991) ist ein:e Basketballspieler:in aus der USA. Clarendon spielt in der WNBA und gewann 2018 die WM mit Team USA.

    Clarendon setzt sich für LGBTGIA* Rechte und Sichtbarkeit ein und ist Teil des Social Justice Council der WNBA. Er:Sie kämpft aktiv gegen Rassismen und Transfeindlichkeit. Clarendon identifiziert sich als Trans* und Non-Binary und ist die erste Person in der WNBA mit top-surgery in der aktiven Karriere.

    Maren Lundby (* 07.09.1994) ist eine norwegische Skispringerin. Im März 2021 wurde sie die erste Weltmeisterin auf der Großschanze.
    Zuvor waren Frauen nur bis zum Normalschanzen-Wettkampf zugelassen und auch dieser wurde erst 2014 in das Olympische Programm aufgenommen. Lundby spricht sich für eine Chancengleichheit zwischen Frau und Mann aus und fordert, dass auch die Disziplinen Skifliegen und Vierschanzentournee für Frauen zugänglich sein sollen. Bei ihrem Kampf geht es nicht nur um Zugänge zum Sport, sondern auch um die Selbstbestimmung über den eigenen Körper.

    Anna Schaffelhuber (*26.01.1993) ist eine ehemalige deutsche Monoskibobfahrerin. Am 11. November 2019 erklärte Schaffelhuber nach sieben Goldmedaillen bei den Paralympics, elf WM-Titeln, sechs Gesamtweltcup- und 67 Einzelweltcup-Siegen das Ende ihrer Sportkarriere. Die deutsche Para-Sportlerin des Jahrzehnts setzt sich für die Gleichstellung des paralympischen Sports ein. Der paralympische Sport sei wichtig für gesellschaftliche Gleichberechtigung und muss ihr zufolge daher u.a. auch bei der Sportförderung gleichgestellt werden.

    Dorothy Levitt  (*5.01.1882 – 17.05.1922) war Autorin, Feministin und die erste Rennfahrerin Englands. Sie war eine Pionierin der weiblichen Unabhängigkeit und des weiblichen Autofahrens und brachte Königin Alexandra und weiteren Aristokratinnen das Fahren bei. 1905 stellte sie den Rekord für die längste Fahrt einer Autofahrerin auf, indem sie mit einem De Dion-Bouton in zwei Tagen von London nach Liverpool und zurück fuhr.


    Anne Trabant-Haarbach (*01.01.1949) ist eine ehemalige deutsche Fußballspielerin und Trainerin. Trabant-Haarbach gewann als Spielerin und Trainerin unter anderem elf Mal die deutsche Meisterschaft und siegte mit der SSG 09 Bergisch Gladbach 1981 bei der inoffiziellen Weltmeisterschaft in Taiwan, als der DFB noch keine Nationalmannschaft gegründet hatte. Zudem führte sie die deutsche Auswahl als Kapitänin beim ersten offiziellen Länderspiel 1982 in Koblenz aufs Feld. Der 2019 erschienene Film “Das Wunder von Taipeh” erzählt die Geschichte deutschen Teams um Trabant-Haarbach im Sommer 1981.

  • Derny-Bahnradsport x #FemaleFutureAthletes: 9 Fragen an Andrea Paggel

    2.609,45€. Das ist der Betrag, den der Bahnradsport Bayern e.V. mit Hilfe eines Crowdfundings-Projekts auf fairplaid.org sammeln konnte. Das ursprüngliche Ziel von 900€ wurde somit deutlich übertroffen, auch dank des #femalefuturesathletes-Fördertopf. Gestartet wurde das Projekt von Andrea Paggel, Schatzmeisterin und Vorstandmitglied. Im Interview mit uns, spricht sie über den Derny Sport, Chancengerechtigkeit und was sie mit dem Geld nun machen möchten.

    Hallo Andrea, welches Ziel verfolgt der Bahnradsport Bayern e.V.?

    Bahnradsport Bayern e.V. hat sich vor einem Jahr gegründet. Unser Ziel ist es, insbesondere im Nachwuchsbereich Bahnradsport in den Bereichen Leistungssport, Inklusion und Breitensport anzubieten. Dazu veranstalten wir Trainings, Tandem-Bahnradsport zusammen mit Blindenschulen, Bahnradtage in Kooperation mit der futhuk Jugendhilfe sowie Rennen für Nachwuchssportler*innen.

    Wie kam es zu der Idee, einen Verein dazu zu gründen?

    Wir sind alles Bahnradsport-Enthusiasten. Stefan, unserer Trainer, organisiert schon seit einigen Jahren Derny-Rennen für Erwachsene und auch für U17, U19 Fahrer*innen und mir war lange nicht bewusst, dass dies in Deutschland nicht der Normalfall ist, sondern die Ausnahme.

    Nicht jedem*r ist Derny ein Begriff. Wie würdest du der Person den Sport beschreiben?

    Kathi, eine unserer Fahrerin, beschreibt es wie folgt: „Das ist wie Formel 1 fahren, wenn man sonst nur im Familienauto unterwegs ist“. Der Derny-Bahnradsport ist eine von vielen Varianten des Bahnradsports – und wer es kennt, ist davon begeistert! Im Windschatten mit bis zu 70 km/h über die Radrennbahn zu fegen, ist etwas für Enthusiast*innen – und erzeugt leuchtende Augen!

    Gibt es den Sport denn schon lange?

    Bereits in den 50er Jahren gab es Derny-Rennen für Männer und Frauen, aber irgendwann wurden keine Derny-Rennen mehr als Deutsche Meisterschaft ausgetragen. 2014 haben sich diverse Bahnfahrer wieder für die Derny-DM eingesetzt und der Sport wurde „reaktiviert“ – aber damals standen nur die Männer im Fokus. Mittlerweile gibt es ca. 10 Rennen für sie im Jahr. Für Frauen gibt es bis heute keine Deutsche Meisterschaft und auch nur ein offizielles Rennen im Jahr. Durch die sehr wenigen Renn- und Trainingsmöglichkeiten für Mädchen und Frauen gibt, gibt es entsprechend wenige Fahrerinnen – und kaum Chancen für sie, den Sport auszuprobieren.

    Also brauchen Frauen und Mädchen im Derny-Sport eine besondere Förderung?

    Jein. Eigentlich brauchen wir keine besondere Förderung, nur das gleiche Angebot an Trainings und Rennen. Je nach Vorlieben, Training und sportlichen Interessen wird Derny-Bahnradsport geliebt oder abgelehnt, als Trittfrequenz-Training gefahren oder um des Wettkampfs willen – und diese individuelle Vorliebe liegt nicht daran, ob jemand Mädchen, Junge, Mann oder Frau ist.

    Besteht denn generelles Interesse?

    Auf jeden Fall! Wir haben im Gründungsjahr 36 Vereinsmitglieder als aktive Sportler*innen aufgenommen – davon 1/3 Mädchen. Unser Erfahrung nach braucht es nur das entsprechende Angebot an Nachwuchs-Trainings und das Bewusstsein der Trainer*innen und Veranstalter*innen, das Mädchen ebenso gerne wie Jungen alle Bahnradsport-Varianten fahren.

    Andrea Paggel luckt zwischen einem Fahrrad hervor. Sie trägt eine Maske.

    Mit Hilfe des Crowdfunding-Projekts und dem #femalefutureathletes-Fördertopf wollt ihr nun ein größeres Angebot schaffen. Wie habt ihr vom Fördertopf gehört?

    Tobias Bachsteffel, unser 1. Vorsitzender und Bundestrainer für Paracycling, hat von Equaletics und dem Fördertopf gehört und wir freuen uns, dass wir unterstützt werden. Unser Vereinsziel ist es, Nachwuchstraining in alle Sparten des Bahnradsports anzubieten, für Leistungssport ebenso wie für Paracycling – und dies geht nur mit Fördergeldern, da wir von Jugendlichen keine hohen Trainings-/Teilnahmegebühren erwarten können und diverse Sportgeräte (Single-Bahnräder zum Verleihen, Tandem-Bahnräder für Paracylcing etc.) benötigen. Durch die Vorbereitung des Projekts wurde mir auch nochmal so richtig bewusst, dass der Derny-Bahnradsport aktuell deutschlandweit noch nicht gleichberechtigt angeboten wird.

    Wofür wollt ihr das Geld genau einsetzen?

    Die Durchführung eines Derny-Rennens kostet ca. 850€, und auch beim Derny-Training entstehen Kosten. Die Möglichkeiten, Sponsorengelder zu bekommen, sind begrenzt (insbesondere, wenn keine Zuschauer*innen erlaubt sind) – und ohne den obligatorischen „Kuchenverkauf an Zuschauer*innen“ ist die Finanzierung noch schwieriger. Wir erhoffen uns auch Zuschüsse vom Verband. Zusammen mit der #femalefutureathletes Crowdfunding-Kampagne können wir jetzt in 2021 vier Derny-Rennen und vier Derny-Trainings anbieten, worüber wir uns sehr freuen!

    Also würdest du den #femalefutureathletes Fördertopf weiterempfehlen?  

    Ja! Die Unterstützung von fairplaid und Equaletics war sehr gut! Und ehrlicherweise haben wir viele Spenden nur bekommen aufgrund der Zusage des #femalefutureathletes-Fördertopfs, und dem damit verbundenen Zuschuss. Am wichtigsten ist trotzdem die eigene „Crowd“, ohne die die Realisierung des Projekts nicht möglich gewesen wäre. Zudem braucht es ein klares Ziel und im Idealfall einen konkreten Anlass, um auch Bekannten von Bekannten zum Unterstützen zu animieren.

    Unabhängig vom Fördertopf: Was wünschst du dir für den Derny-Sport in der Zukunft?

    Ich wünsche mir, dass es unwichtig ist, ob es ein Rennen für Frauen/Mädchen oder Männer/Jungen ist. Egal, ob hinter der Ausschreibung „m“ oder „w“ steht – in beiden Fällen werden Rennen und Trainings angeboten, die Preisgelder sind identisch, die ausgeschriebenen Meisterschaften sind gleich – und die Namen der besten Sportler*innen sind unabhängig vom Geschlecht bekannt. Zudem wünsche ich mir mehr Vorbilder, auch mit Blick auf Teams. Vorreiter sind für mich hier die „Legion of Los Angeles“ und „Star Track“ (Radsport-Nachwuchsverein in New York).

    Danke für das Interview!

  • Best Practice: equalchamps

    “Sport has the power to change the world. It has the power to inspire, it has the
    power to unite people in a way that little else does.” – Nelson Mandela

    Wir sind Laura Elbers und Lina Soffner, die Gründerinnen von equalchamps. Mit equalchamps entwickeln wir eine Sportsponsoring Plattform zur Vermittlung von Sponsoring zwischen Leistungssportlerinnen und Unternehmen. Wir haben eine Vision. Wir möchten uns für die Chancengleichheit von Frauen im Sport einsetzen, indem wir Sportlerinnen durch passendes Sponsoring bessere Chancen ermöglichen. Wir wollen mit unserer Vision einen Impact erzeugen und daraus eine Bewegung werden lassen. Wir verstehen uns als Social Entrepreneure, weil unser Fokus auf Netzwerken und Kooperationen liegt. Denn wir sind der Meinung, gemeinsam sind wir unschlagbar.

    Logo equalchamps

    Das Problem, welches wir mit unserer Sportsponsoring Plattform lösen wollen, ist die Chancengleichheit von Frauen im Sport. SDG Nr. 5 verfolgt das Ziel, die Gleichstellung der Geschlechter zu erreichen. Dennoch herrschen im Leistungssport enorme Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Leistungssportlerinnen sind auf Unterstützung angewiesen, um ihren Sport zu finanzieren. Sportlerinnen erhalten grundlegend ein geringes Einkommen und niedrige Prämien für Wettkämpfe. Laut einer Studie von Forbes (2020) sind unter den Top 100 der bestverdienenden Sportler:innen lediglich 2 Frauen (Serena Williams/Naomi Osaka, beides Tennis). Sportlerinnen wissen oft nicht, wo sie Sponsoren suchen sollen. In Gesprächen bezeichneten Sportlerinnen die Sponsorensuche als „Klinkenputzen“ oder „Betteln“. Eine Struktur besteht demnach nicht, die Sponsorenauswahl erfolgt zufällig. Dadurch sind die Erfolgsquoten sehr gering. Zudem entfallen 93 % des Sponsoringvolumens im Sportsponsoringmakrt auf die Männersportindustrie, lediglich 7 % auf den Frauensport.

    Aufgrund der fehlenden Einnahmen müssen die meisten Leistungssportlerinnen einem Job nachgehen. Durch die zusätzlichen hohen Anforderungen an die Trainingseinheiten im Leistungssport, sind Sportlerinnen einer Doppelbelastung ausgesetzt. Diese Situation hat sich durch die Corona-Pandemie weiter verstärkt, da finanzielle Rücklagen fehlen. Auch in den Medien wird sehr wenig über die Erfolge der Sportlerinnen berichtet. Laut einer Studie berichten lediglich 4 % der Sportpresse über Frauensport. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Sportlerinnen aufgrund der geringen finanziellen Mittel, der Doppelbelastung und der geringen Sichtbarkeit keine fairen Chancen haben. Genau das wollen wir mit equalchamps ändern!

    Die beiden Equal Champs Gründerinnen

    Als Lösung kommt dabei unsere Sportsponsoring Plattform equalchamps ins Spiel. Wir schaffen einen Raum für Leistungssportlerinnen und Unternehmen und bringen Struktur in die Sponsorensuche. Es entsteht mehr Chancengleichheit durch passendes Sponsoring. Durch finanzielle Mittel werden Sportlerinnen in ihren Verpflichtungen entlastet und können sich mehr auf den Sport fokussieren. Auf der Plattform können sowohl Sportlerinnen als auch Unternehmen ein kostenloses Profil anlegen. Passende Vorschläge werden daraufhin angezeigt. Neben den Empfehlungen hat man auch die Möglichkeit, selbst nach passenden Sportlerinnen filtern. Wie das aussehen kann, erläutern wir kurz an einem Beispiel:

    Zunächst kann sich ein angemeldetes Unternehmen eine Übersicht aller Sportlerinnen auf der Plattform anschauen und nach unterschiedlichen Begriffen wie Region und Sportart filtern. Das Musterunternehmen sucht eine Einzelsportlerin, die auch Workshops mit den Mitarbeitenden macht und sucht daher gezielt nach den Sportarten Boxen, Karate und Rad fahren. Wird dieser Filter angewendet, werden genau diese Sportlerinnen angezeigt und das Unternehmen kann sich einzelne Sportlerinnen anschauen. In diesem Fall interessiert sich das Unternehmen besonders für eine Radsportlerin. Auf dem Profil der Radsportlerin findet das Musterunternehmen alle wichtigen Informationen, welche Sponsoring-Aktivitäten sie dem Unternehmen anbieten kann, ein persönliches Video sowie aktuelle Presseberichte. Zuletzt kann das Unternehmen entscheiden, ob es die Sportlerin kennenlernen möchte. Wenn beide Parteien einem Kennenlernen zustimmen, können sie über die Plattform Kontakt miteinander aufnehmen und eine Sponsoringpartnerschaft vereinbaren.

    Darüber hinaus setzen wir einen starken Fokus auf Kooperationen. Zum Beispiel kooperieren wir mit Medienpartner:innen, um die Anerkennung und Sichtbarkeit der Leistungssportlerinnen zu steigern sowie um auf die Problematik aufmerksam zu machen. Zudem bauen wir eine Community auf, die wir zu den Themen Sport und Gerechtigkeit informieren und zum Austausch anregen. Dadurch schaffen wir eine Reichweite, welche einen weiteren Mehrwert für Sportlerinnen und Unternehmen bietet.

    Es gibt drei Dinge, die equalchamps besonders auszeichnet. Da wir uns auf Leistungssportlerinnen spezialisieren, sind wir Vorreiterinnen im wachsenden Trend von Sportsponsorings für Frauen. Zudem haben wir faire Verträge, indem der größte Teil der Sponsoringsumme an die Sportlerin fließt. Darüber hinaus erheben wir keinen Anspruch auf Exklusivität. Unsere Secret Sauce ist unsere Vision und unsere Werte, die wir vermitteln. Bei uns steht man als Unternehmen nicht nur auf etwas, wie zum Beispiel mit einem Logo auf einem Trikot. Sondern bei einem Sponsoring über equalchamps steht man als Unternehmen für etwas. Man steht für die Chancengleichheit von Frauen im Sport und ist Teil einer gesellschaftlichen Bewegung!

    Die Idee für die Gründung entstand aus einem Projekt der Leuphana Universität in Lüneburg, an der wir zusammen im letzten Semester des Master Management & Human Resources studieren. Wir beide interessieren uns seit vielen Jahren für die Gleichstellung der Geschlechter im Sport und in anderen Bereichen der Gesellschaft. Zudem sind wir beide sind sehr sportbegeistert. Laura liebt und spielt Tennis seitdem sie klein ist und ist ehrenamtlich im Vorstand ihres Vereins aktiv. Lina hat schon
    unterschiedliche Sportarten ausgeübt und hat ihre größte Leidenschaft im Fußball gefunden.

    Seitdem wir Sport ausüben, ist uns immer wieder aufgefallen, wie enorm die Unterschiede zwischen Männern und Frauen im Leistungssport sind. Da sich daran in den letzten Jahren zu wenig getan hat, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, dies mit equalchamps zu ändern!

    Laura & Lina

    Ihr wollt mehr zu equalchamps erfahren? Dann schaut hier vorbei: 

    Webseite: www.equalchamps.de

    LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/equalchamps/

    Instagram: @equalchamps