• Pressespiegel / Oktober

    Oftmals reicht ein Blick in die Medien aus, um zu sehen: Es gibt noch viel zu tun. In dieser Rubrik fassen wir für euch regelmäßig Ereignisse zusammen, die zeigen, dass es in der Sportwelt noch viel zu tun gibt, aber auch Fälle, die Anlass zur Hoffnung geben.

    Konflikt zwischen Boxerin Scheurich und Verband eskaliert

    Im deutschen Boxen rumort es weiterhin. Athletinnen sprechen von einem Klima der Angst. Eine Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Kleine Anfrage der FDP entlastet den Boxverband zwar – aber die Diskussionen gehen weiter. Es geht auch um Millionen an Fördergeldern.

    Hier geht’s zum Artikel.

    „Brennt alles nieder“ – Skandal in US-Frauenliga

    Vorwürfe der sexuellen Nötigung gegen einen der bekanntesten Trainer erschüttern die US-Frauenliga. Der Engländer Paul Riley verliert bei North Carolina Courage umgehend seinen Job. Superstar Megan Rapinoe äußert sich bei Twitter, die Liga-Chefin tritt zurück.

    Hier geht’s zum Artikel.

    Ex-Referee Mark Clattenburg sorgt mit Aussagen über Schiedsrichterinnen für Aufruhr

    In einer Diskussionsrunde äußert sich Ex-Referee Mark Clattenburg über die vermeintlichen „Nachteile“ von Schiedsrichterinnen im Profisport und macht sich mit seinen Aussagen keine Freunde.

    Hier geht’s zum Artikel.

    Nach Missbrauchsvorwürfen – eine Frau führt den Verband

    Nach den Vorwürfen sexueller Übergriffe gegen Spieler der isländischen Fußballnationalmannschaft hat der Verband jetzt eine neue Führung. Erstmals wird eine Frau den isländischen Fußballverband leiten.

    Hier geht’s zum Artikel.

    Missbrauch im Frauenfußball: „Entschlossen, unser Schweigen zu brechen“

    Die Missbrauchsvorwürfe im US-Frauenfußball sind kein Einzelfall. Auch in anderen Ländern haben sich nun Spielerinnen zu Wort gemeldet und Fälle von Übergriffen und sexualisierter Gewalt publik gemacht.

    Hier geht’s zum Artikel.

    Ausgliederung der Frauen-Bundesliga rückt mehr in den Fokus

    Ex-DFB-Präsident Theo Zwanziger beantragt die Ausgliederung der Frauen-Bundesliga. Die Initiative erhöht den Druck auf den DFB.

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    Brustimplantate – Schach-Weltverband wegen Sponsor in der Kritik

    Der Schach-Weltverband FIDE hat 2022 als „Jahr der Frauen“ ausgerufen und dazu einen Sponsor gefunden, der Brustimplantate herstellt. Das ging nach hinten los – vielleicht zu Unrecht.

    Hier geht’s zum Artikel.

    Women’s soccer global injustices: NWSL, Venezuela & more

    Hier geht’s zum Bericht.

    Fußball-Frauen: Zeit für die Offensive – Film von Jana Buchholz

    Eine Cheftrainerin in der Fußball-Bundesliga? Nahezu undenkbar. Fußball ist Männersache. Kein Verein in den höchsten drei Männer-Ligen beschäftigt auch nur eine einzige Frau im Trainer-Team. 

    Hier geht’s zum Film.

    Erster SHFV-Frauen- und Mädchenfußballkongress

    Erstmalig richtet der Schleswig-Holsteinische Fußballverband am kommenden Freitag und Samstag, dem 29. und 30.10.2021, einen Frauen- und Mädchenfußballkongress aus. Rund 70 Teilnehmer*innen aus Vereinen, Verbänden und der Wirtschaft werden sich an den beiden Tagen im Uwe Seeler Fußball Park in Malente zur aktuellen Situation und der Zukunft des Frauen- und Mädchenfußballs austauschen. Der SHFV hatte im Vorfeld Spielerinnen und Funktionär*innen aus schleswig-holsteinischen Vereinen zur Bewerbung um die Teilnahme am Kongress aufgerufen.

    Hier geht’s zum Bericht.

  • Pressespiegel / September

    Oftmals reicht ein Blick in die Medien aus, um zu sehen: Es gibt noch viel zu tun. In dieser Rubrik fassen wir für euch regelmäßig Ereignisse zusammen, die zeigen, dass es in der Sportwelt noch viel zu tun gibt, aber auch Fälle, die Anlass zur Hoffnung geben.

    Oftmals reicht ein Blick in die Medien aus, um zu sehen: Es gibt noch viel zu tun. In dieser Rubrik fassen wir für euch regelmäßig Ereignisse zusammen, die zeigen, dass es in der Sportwelt noch viel zu tun gibt, aber auch Fälle, die Anlass zur Hoffnung geben.

    Afghanistans mutige Fußballfrauen 

    Die afghanische Frauenfußball-Nationalmannschaft ist ein Symbol für Frauenrechte, gegen Unterdrückung und für ein modernes Afghanistan. Seit der Machtübernahme durch die Taliban fürchten die Spielerinnen um ihr Leben.

    Der Beitrag gibt’s hier.

    Radfahrerinnen kämpfen um Sichtbarkeit: Frauen-Rennen bei Eschborn-Frankfurt? „Wäre eine super Sache“

    Beim Radklassiker Eschborn-Frankfurt gibt es bisher nur ein Profi-Rennen für Männer. Wenn es nach den Radfahrerinnen der Guilty76 Girl Crew geht, soll sich das bald ändern. Bis dahin fahren sie für Spaß und die Extra-Portion Pommes.

    Den Beitrag gibt’s hier.

    Im Tennis lösen die Frauen die Männer ab

    Dank der sensationellen Leistungen von Raducanu und Fernandez könnte sich das Interesse im Tennis wieder mehr in Richtung der Frauen verschieben. Ein Kommentar.

    Den Kommentar gibt’s hier.

    Frauen im Männerfußball – Wird sich der DFB bewegen?

    Die Anzahl der Mädchen- und Frauenmannschaften im Fußball nimmt ab. Die Lösung könnten gemischte Teams von Männern und Frauen sein, doch das verbietet der DFB nach der B-Jugend – noch.

    Den Beitrag gibt’s hier.

    Zum Abschied harsche Kritik von Dagmar Freitag

    Schluss nach 27 Jahren im Sportausschuss des Deutschen Bundestags: Die Vorsitzende Dagmar Freitag zieht eine sehr ernüchternde Bilanz – nicht nur bei der Stellung der Frau in Sport und Politik.

    Den Beitrag gibt’s hier.

    Mehr Geld für Frauen-EM

    Das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (Uefa) hat bei seiner Sitzung in Chisinau/Moldau eine Verdoppelung der finanziellen Ausschüttungen an die Teilnehmer der Frauen-EM 2022 in England beschlossen.

    Hier gibt’s die News.

    Frauenfeindliche Taliban-GesetzeAustralien will Männerteam ausladen – wenn Frauen in Afghanistan nicht Cricket spielen dürfen

    Die Taliban verbieten Frauen in Afghanistan, den Volkssport Cricket zu betreiben. Ein Unding, findet der australische Verband und kündigt an, die Nationalmannschaft der Männer nicht zum geplanten Testspiel empfangen zu wollen.

    Hier gibt’s den Beitrag.

  • Jetzt zum #femalefutureathletes-Onlineseminar anmelden

    Am 11.10.21 um 17 Uhr findet eine Infoveranstaltung zum #femalefutureathletes-Fördertopf statt.

    Mit #FemaleFutureAthletes könnt ihr Projekte für junge Frauen und Mädels im Sport finanzieren.

    Egal, ob ihr Einzelathletin, Mannschaft oder ein Verein seid: Mit einem Crowdfunding Projekt schafft ihr neben der erfolgreichen Finanzierung auch ganz viel Aufmerksamkeit für euer Thema.

    Ihr seid on fire?

    So geht’s:

    Der Aktionsmonat von fairplaid und Equaletics steht kurz bevor. Damit ihr gut vorbereitet in die Vollen gehen könnt oder auch wenn euch das Thema Crowdfunding im Sport generell interessiert, könnt ihr an unserem kostenlosen Online Seminar teilnehmen.

    Wann? 11.10 um 17.00 Uhr

    Gerne könnt ihr vorab schon ein Projekt unverbindlich anlegen und euch schon mal einen ersten Eindruck verschaffen.

    Hier geht’s zur Anmeldung.

    Hier geht’s zum Fördertopf.

  • STÄRKUNG DES EHRENAMTLICHEN ENGAGEMENTS: STARTSOCIAL FÖRDERT 100 SOZIALE INITIATIVEN MIT BERATUNGSSTIPENDIEN

    Auch im 20. Jahr seines Bestehens unterstützt startsocial 100 Organisationen, Projekte und Ideenträger aus ganz Deutschland mit Beratungsstipendien. Die geförderten Initiativen erhalten ein viermonatiges Coaching mit erfahrenen Fach- und Führungskräften sowie vielfältige Netzwerk- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Der startsocial-Wettbewerb hat das Ziel, ehrenamtliches Engagement in Deutschland zu stärken. Und das Beste: Equaletics ist in diesem Jahr einer dieser geförderten Initiativen!

    Die 100 geförderten Initiativen kommen aus 15 Bundesländern und wurden von unabhängigen Jurorinnen und Juroren aus 236 Bewerbungen ausgewählt. Die gesellschaftlichen Themen und Herausforderungen, denen sie sich widmen, sind vielfältig: Die meisten Stipendiaten engagieren sich in den Bereichen Bildung und Gesundheit/Krankheit. Weitere große Themen sind Engagementförderung und Migration/Zusammenleben.

    Einen Überblick über die 100 geförderten Initiativen des Jahrgangs 2021/22 finden Sie hier.

    Im Mittelpunkt der Förderung stehen bei startsocial der Wissenstransfer und die Vernetzung zwischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Hierfür werden jedes Jahr 200 erfahrene Fach- und Führungskräfte für startsocial zu ehrenamtlichen Coaches. Jeweils im Tandem begleiten sie die 100 geförderten Initiativen von Anfang November 2021 bis Ende Februar 2022 bei der Verwirklichung oder Weiterentwicklung ihrer Projekte.

    Dr. Sunniva Engelbrecht, geschäftsführender Vorstand von startsocial e.V.: „Gerade in dieser von Krisen geprägten Zeit ist die nachhaltige Stärkung der Zivilgesellschaft wichtig. Während der Pandemie und auch der Flutkatastrophe hat sich die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements wieder deutlich gezeigt. Mit großer Kreativität entwickeln bestehende und neue Initiativen Ideen und Konzepte, um anderen Menschen zu helfen. Durch gezielte Beratung können wir sie dabei unterstützen, ihre Arbeit noch wirkungsvoller zu tun.“

    Weiteres Pressematerial finden Sie hier.

    Über startsocial e.V.


    startsocial ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung des ehrenamtlichen sozialen Engagements. Unter dem Motto „Hilfe für Helfer“ vergibt startsocial jährlich 100 viermonatige Beratungsstipendien und 25 Auszeichnungen, darunter sieben Geldpreise, an herausragende soziale Initiativen. In jeder Wettbewerbsrunde bringen rund 500 Fach- und Führungskräfte als ehrenamtliche Coaches sowie Jurorinnen und Juroren ihr Know-how ein. Der Wettbewerb wird seit 2001 veranstaltet und hat bereits über 1.700 soziale Organisationen und Projekte bei ihrer Weiterentwicklung begleitet und unterstützt. Hauptförderer sind die Unternehmen Allianz Deutschland AG, Deutsche Bank AG, SAP SE, ProSiebenSat.1 Media SE und McKinsey & Company.

  • Fairplaid x Equaletics-Aktionsmonat: Ein November im Zeichen der Mädchen und Frauenförderung im Sport

     Am 1. Januar 2021 war es soweit: Der #femalefutureathletes-Fördertopf des gemeinnützigen Vereins Equaletics und Deutschlands größter Sportcrowdfundingplattform fairplaid ging an den Start. Seitdem ist der Fördertopf eine Erfolgsgeschichte. Über 140.000€ flossen in 24 erfolgreiche Projekte. Rund 47.000€ kamen dabei aus dem Fördertopf, den restlichen Betrag steuerten die über 2550 Unterstützer*innen bei. Den vorläufigen Abschluss des Fördertopfs soll nun ein Aktionsmonat im November bilden. 

    „Immer wieder wird das Argument vorgebracht, dass es sich aus wirtschaftlicher Sicht nicht lohnt in Mädchen und Frauen im Sport zu investieren. Doch die letzten Monate haben gezeigt, dass Menschen durchaus bereit sind, in diese zu investieren, wenn sie sehen, dass Vereine eine klare Vision für ihre Mädchen- und Frauenabteilungen haben“, so Lisa Steffny, Vorstandsmitglied von Equaletics. Daher ist es Grundvoraussetzung, um vom Fördertopf zu profitieren, dass das Projekt nicht nur Mädchen und jungen Frauen unter 21 Jahren zu Gute kommt, sondern gleichzeitig auch in nachhaltige Strukturen einzahlt. 

    Vorgemacht haben es zum Beispiel die Basket Dragons Marzahn. Durch ihre eingesammelten 12.891 € konnten nicht nur Mädchen Schul-AGs aufgebaut werden, sondern auch zusätzliche Mädchentage initiiert sowie Teams ausgestattet und Trainer*innen gefördert werden. Insgesamt konnten im Rahmen des Fördertopfs 7 Trainer*innen- & 4 Koordinationsstellen geschaffen, 5 Girls-Days durchgeführt, und 1 FSJler*in finanziert werden. Zudem wurde jede Menge Equipment für ein breites Trainings- & Sportangebot angeschafft. 

    Nachdem sich nun auch die 2. Runde des Fördertopfs zum Ende hin neigt, haben fairplaid und Equaletics sich zum Abschluss noch einmal etwas Besonderes überlegt. Antje Blumhagen, die das Projekt von Seiten von fairplaid betreut, zum Aktionsmonat: „Es sind noch rund 13.000€ im Fördertopf und wir wollten den Fördertopf nicht einfach langsam auslaufen lassen, sondern zum Ende ein starkes Zeichen setzen. Daher wollen wir noch einmal so viele Vereine wie möglich inspirieren und motivieren, aktiv in die Zukunft von Mädchen und Frauen im Sport zu investieren.“ 

    Neben dem bekannten Fördermechanismus, dass ab einer Unterstützung von 10 € zusätzlich 20 € aus dem Fördertopf draufgelegt werden, gibt es anlässlich des Aktionsmonats weitere tolle Anreize. Zum einen erhalten die Projekte eine Startfinanzierung von 10 % (max. bis zu 500 €) profitieren. Zum anderen stellen bekannte Unternehmen und Vereine kostenfreie Prämien bereit, die von Unterstützer*innen erworben werden können und deren Erlös direkt auf das entsprechende Projekt eingeht. Dabei gilt jedoch wie beim Fördertopf das Prinzip „First come, first serve“. 

    Anlegen können die Vereine ihre Projekte ab sofort hier bis zum 18.10.2021. Bei Fragen stehen die Projektcoaches von fairplaid jederzeit beratend zur Seite. Zudem wird es am 11.10.2021 eine digitales Online-Seminar geben, bei dem sich Equaletics vorstellt und Inhalte eines erfolgreichen Crowdfundingprojektes erläutert werden. Alle weiteren Infos zum Fördertopf gibt es unter www.fairplaid.org/equaletics 

    Kontakt: 

    Lisa Steffny 

    Vorstandsmitglied Equaletics 

    Lisa.steffny@equaletics.org 


    Antje Blumhagen 

    Projektcoach 

    a.blumhagen@fairplaid.org 

  • Pressespiegel / August

    Oftmals reicht ein Blick in die Medien aus, um zu sehen: Es gibt noch viel zu tun. In dieser Rubrik fassen wir für euch regelmäßig Ereignisse zusammen, die zeigen, dass es in der Sportwelt noch viel zu tun gibt, aber auch Fälle, die Anlass zur Hoffnung geben.

    Offener Brief: Das deutsche olympische Boxen am Scheideweg

    Sarah Scheurich, mehrfache Deutsche Meisterin im Frauenboxen, und ihre Kolleginnen beschweren sich öffentlich beim DBV Vorstand.

    Den offenen Brief gibt es hier: https://www.boxen1.com/offener-brief-das-deutsche-olympische-boxen-am-scheideweg-56350/

    Donata Hopfen wird Bundesliga-Chefin

    Der deutsche Profifußball wird künftig von einer Frau organisiert. Die ehemalige Managerin des Axel-Springer-Verlags folgt auf den langjährigen Liga-Chef Seifert.

    Weitere Infos gibt es hier: https://www.sueddeutsche.de/sport/dfl-seifert-nachfolge-donata-hopfen-1.5382367

    Sexualitäten und Geschlechts- identitäten in der Migrationsgesellschaft

    Den gesamten Forschungsbericht gibt es hier: https://www.idaev.de/fileadmin/user_upload/pdf/publikationen/Reader/2021_Reader_SuGiM_Screenversion.pdf

    Mitgliederversammlung: Gegenantrag zur Frauenquote beim FC St. Pauli

    Am 4. September steht die erste von zwei Mitgliederversammlungen in diesem Jahr beim FC St. Pauli an. Der Antrag für eine Frauenquote beim Kiezclub liegt schon länger auf dem Tisch. Etwas überraschend gibt es dazu nun einen Gegenantrag.

    Weitere Infos gibt es hier: https://www.ndr.de/sport/fussball/FC-St-Pauli,pauli6618.html?fbclid=IwAR1ozyy0bm6uGgfgu1H9PvqFPcbGsuVCesfxcZP5RMlbpChy-gqSNKyA5BQ

    Schikane bei Para-Sportschützen? – Vorwürfe gegen Bundestrainer

    Der Bundestrainer der paralympischen Sportschützen, Rudolf Krenn, wird von mehreren aktiven und ehemaligen Athletinnen und Athleten des Mobbings und Machtmissbrauchs beschuldigt. Hat der Behindertensportverband weggeschaut?

    Weitere Infos gibt es hier: https://tokio.sportschau.de/tokio2020/paralympics/nachrichten/Schikane-bei-Para-Sportschuetzen-Vorwuerfe-gegen-Bundestrainer,paralympics3046.html

    Republic of Ireland: FAI announces equal pay for men’s and women’s senior teams

    The Republic of Ireland men’s and women’s teams will receive the same match fees on international duty, with immediate effect.

    Weitere Infos gibt es hier: https://www.bbc.com/sport/football/58385989

    Eurosport zeigt pro Spieltag eine Bundesliga-Partie live im Free-TV

    Neben dem zahlungspflichtigen Angebot von Magenta Sport gibt es jeden Spieltag der Flyeralarm Bundesliga auch eine Partie live im Free-TV bei Europsport zu sehen. Den Anfang machen am 27. August die TSG Hoffenheim gegen den SC Freiburg.

    Weitere Infos gibt es hier: https://www.sportfrauen.net/fussball/eurosport-zeigt-pro-spieltag-eine-bundesliga-partie-live-im-free-tv

    Svenja Grundl von mission equal: ,Frauen im Fußball erleben noch immer fehlende Anerkennung und Akzeptanz‘

    Am Donnerstag, 2. September, wird in München ein neuer Verein vorgestellt: mission equal e.V. Gegründet haben ihn Svenja Grundl, Dagmar Specht und Matthias Schönleben-Kübel mit dem Ziel, die Voraussetzungen für Fußballspielerinnen in Deutschland zu verbessern. Mit einem Event starten sie ihre Mission und erzählen uns vorab in einem Interview, was genau der Verein vorhat und an welchen Stellschrauben er drehen will, um im Frauenfußball etwas zu verändern.

    Das Interview gibt es hier: https://www.sportfrauen.net/frauen-im-sportbusiness/svenja-grundl-von-mission-equal-frauen-im-fussball-erleben-noch-immer-fehlende-anerkennung-und-akzeptanz

  • Pressespiegel / Juli

    Oftmals reicht ein Blick in die Medien aus, um zu sehen: Es gibt noch viel zu tun. In dieser Rubrik fassen wir für euch regelmäßig Ereignisse zusammen, die zeigen, dass es in der Sportwelt noch viel zu tun gibt, aber auch Fälle, die Anlass zur Hoffnung geben.

    Women in Sport Report 2021

    Der Wachstum von „Frauensport“ und was dies für den Markt bedeutet

    Weitere Infos hier.

    #showusequal

    Betrachtet man die aktuelle Sportberichterstattung, gibt es immer noch ein großes Gefälle zwischen Athletinnen und ihren männlichen Kollegen. Der DOSB startete daher seine Kampagne #showusequal.

    Weitere Infos hier.

    Geschlechtliche Vielfalt im Sport – Konsequenzen für die Sportwissenschaft

    In den vergangenen Jahren haben Fragen zum Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt sowohl in (inter-)nationalen Sportorganisationen und in der Sportpolitik, als auch im (sport-)wissenschaftlichen Kontext an Bedeutung gewonnen. Die Kommission „Geschlechter- und Diversitätsforschung“ der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft e. V. (dvs) sieht in diesem Zusammenhang auch die Sportwis- senschaft und ihre Akteur*innen in der Verantwortung, sich zum Thema geschlechtliche Vielfalt zu positionieren und sich für einen geschlechterinklusiven Sport einzusetzen. 

    Weitere Infos hier.

    Performance sells

    Die Sportsoziologin Ilse Hartmann-Tews über die ungleiche Berichterstattung über Sportler und Sportlerinnen – und was Medien ändern müssten.

    Weitere Infos hier.

    Eklat um Shorts: Popstar Pink will Strafe für Sportlerinnen zahlen

    Die norwegischen Beachhandballerinnen sind bestraft worden, weil sie bei der Europameisterschaft Shorts statt der vorgeschriebenen Bikinihosen trugen. US-Popstar Pink hat die Strafe öffentlich kritisiert und steht den Handballerinen zur Seite.

    Weitere Infos hier.

    ES GEHT NICHT UM GLEICHHEIT, SONDERN UM GERECHTIGKEIT

    „Gerechtigkeit ist keine Frage des Geschlechts, Gerechtigkeit ist eine Frage der Haltung“, sagt Dr. Petra Tzschoppe, DOSB-Vizepräsidentin Frauen und Gleichstellung, im Interview. 

    Weitere Infos hier.

    Olympia: Ein Streit um Gender-Fairness.

    Gespräch des MDR mit der Sportsoziologin Petra Tzschoppe zu der Gewichtheberin Laurel Hubbard.

    Das Video gibt es hier.

  • Pressespiegel / Juni

    Oftmals reicht ein Blick in die Medien aus, um zu sehen: Es gibt noch viel zu tun. In dieser Rubrik fassen wir für euch regelmäßig Ereignisse zusammen, die zeigen, dass es in der Sportwelt noch viel zu tun gibt, aber auch Fälle, die Anlass zur Hoffnung geben.

    Rassismus im Fußball – Sportschau

    Struktureller Rassismus im Sport war bisher fast nur in den USA erforscht. Aber wie sieht es aus mit dem deutschen Profifußball? Eine Dokumentation über offenen Hass, versteckte Ungerechtigkeit und ein bisschen Hoffnung.

    Zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=2moYkzuCDHM

    We all rise with more eyes

    DAZN has acquired global rights to broadcast the UEFA Women’s Champions League and, to further grow the sport, has entered into a partnership with YouTube that will make the competition free for fans around the world for the very first time. This groundbreaking move reflects a deep-rooted belief shared by DAZN, YouTube, and UEFA in the unstoppable ripple effect more eyes will have on taking the women’s competition to new heights – where it belongs – while turning even more incredible athletes into household names and inspiring the next generation of players along the way.

    Zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=qxF40zSjFCw

    Gleichberechtigung? Im Sport gibt es die nicht

    Angefangen bei der Bezahlung bis zur Berichterstattung haben Spitzensportlerinnen in Deutschland oft das Nachsehen gegenüber Männern. Wie kann sich das ändern? 

    Weitere Infos: https://www.berliner-zeitung.de/wochenende/gleichberechtigung-im-sport-gibt-es-die-nicht-li.165089?fbclid=IwAR0RjR8LRoNqrzrolT3G_d6FRJ2GQMleouhcVAe9MGCpH-8NiA3MMyOKSjM

    Wie ‚The Good Run‘-Gründerin Kathi Hoffmann das Laufen nachhaltiger machen will

    Kathi Hoffmann hat schon an unzähligen Laufveranstaltungen teilgenommen, selbst welche organisiert und ihr Wissen bei Vorträgen weitergegeben. Was sie aber bislang vermisst hat: Einen Ort für die neue, nachhaltige Laufkultur. Deshalb hat sie in diesem Jahr „The Good Run“ gegründet und erzählt uns von ihrem Weg dorthin und was sie damit vorhat.

    Weitere Infos: https://www.sportfrauen.net/frauen-im-sportbusiness/wie-good-run-gruenderin-kathi-hoffmann-das-laufen-nachhaltiger-machen-will

    Kristina Vogel im Interview: Dank Leistungssportler-DNA wieder zurück im Leben

    Ein Trainingsunfall veränderte 2018 das Leben von Olympiasiegerin Kristina Vogel schlagartig. Mit Sportfrauen spricht sie über die Zeit danach, Olympia in Tokio und darüber, dass beim Thema Inklusion noch sehr viel Nachholbedarf in Deutschland besteht.

    Weitere Infos: https://www.sportfrauen.net/frauen-im-sportbusiness/wie-good-run-gruenderin-kathi-hoffmann-das-laufen-nachhaltiger-machen-will

    Flörsch schimpft über W-Series

    DTM-Fahrerin Sophia Flörsch erneuert ihre Kritik an der W-Series. Die Ergebnisse würden zeigen, warum eine Rennserie nur für Frauen der falsche Weg sei.

    Weitere Infos: https://www.sport1.de/motorsport/2021/06/w-series-sophia-floersch-erneuert-kritik-an-frauen-serie

  • „Rolle(n) Vorwärts: Geschlechtergerechtigkeit im Sport“: Review

    Das digitale Fortbildungsangebot „Rolle(n) Vorwärts: Geschlechtergerechtigkeit im Sport“ vermittelt Teilnehmenden ein grundlegendes Wissen über Geschlecht, Geschlechtszuschreibungen und Diskriminierung im Sport und Alltag. Sie richtet sich an alle Interessierten und Rolleninhaber*innen im Sport. Konzipiert wurde sie vom Landessportbund NRW in Kooperation mit der FUMA NRW. In der Fortbildung geht es um die soziale und gesellschaftliche Bedeutung von Geschlecht. Im Fokus steht dabei dessen soziale Konstruktion und die Auswirkungen von Geschlechtervorstellungen auf Lebensverläufe und -situationen von Personen. Kerninhalte sind Heteronormativität, Geschlechternormen, Diskriminierung sowie sexuelle und geschlechtliche Vielfalt, sowohl im Kontext des alltäglichen Lebens als auch sportspezifisch.

    Einige Begriffe in der Einleitung haben dir gar nichts gesagt? Dann ab in die Fortbildung! Mitnehmen kannst du ein generelles Verständnis für die Kerninhalte, einen kleinen Werkzeugkoffers für die Vereinsarbeit und persönlichen Sensibilisierung. Dich erwartet eine große Vielfalt an Themen, die mit diversen Medien und Methoden aufbereitet wurden. Beginners are welcome.

    Unsere Praktikantin Jana hat gemeinsam mit einigen anderen Teilnehmenden festgehalten, warum Personen im Sport diese Fortbildung absolvieren sollte und an Stellschrauben noch zu drehen sind.

    Hard Facts

    Die Fortbildung ist ein digitaler Selbstlernkurs und damit zeit- und ortsungebunden. „Rolle(n) vorwärts“ ist kostenfrei und ohne zeitliches Limit absolvierbar. Der Zeitumfang beträgt ca. 12 Stunden. Es müssen 16 Lerneinheiten absolviert werden (1 LE = 45 Minuten). Eine Anmeldung ist jederzeit möglich. Eine erfolgreiche Teilnahme kann als Lizenzverlängerung für Übungsleiter*innen C (Breitensport sportartenübergreifend), Vereinsmanager*innen C oder die Sonderlizenz „Selbstbehauptung und Selbstverteidigung“ angerechnet werden. Ihr findet das Fortbildungsangebot online auf www.sportbildung-online.de.

    Inhaltsangabe

    Die Fortbildung besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Teilen. Der erste Teil „Frauen* im Sport: Geschlechterklischees & Zuschreibungen“ beginnt mit einer Einführungslektion zu den „Gender Basics“. Hier wird zunächst einmal erklärt, was es mit den Konzepten Geschlecht und  Gender auf sich hat. In der Lektion 1 werden Geschlechterrollen in Sport und Alltag genauer unter die Lupe genommen. Wie entstehen Geschlechternormen? Woher wissen wir, dass Jungs blau und Mädchen rosa mögen? Anhand einiger Beispiele wird ein Verständnis für die Bedeutung von Geschlecht als soziale Konstruktion aufgebaut. Die historische Gewordenheit von Geschlechterzuschreibungen und die marginalisierte Position von Frauen wird anhand des Beispiels des „Hausfrauenparagraphs“ verdeutlicht. Um Ungleichheiten in der Gegenwart zu aufzuzeigen, werden die mediale (Re-)Präsentation und Bezahlungen (nicht nur im Spitzensport) aufgegriffen. In den folgenden zwei Lektionen geht es um die Themen: gendergerechte Sprache und Sexismus. Anschließend gibt es die Möglichkeit eine Lektion zu sexualisierter Gewalt zu bearbeiten, dies ist jedoch nicht verpflichtend. Die Teilnehmenden können individuell entscheiden, ob sie das Thema mit einbeziehen möchten. Nachdem im ersten Teil der Fortbildung immer wieder Ungleichheit und Sexismus angesprochen werden, wird in der abschließenden Lektion grundlegend erklärt, was unter “Diskriminierung” zu verstehen ist. Im zweiten Teil der Fortbildung „Geschlechtervielfalt im Sport“ wird auf dem erworbenen Wissen über Geschlecht und die soziale Eingebundenheit dessen aufgebaut. Hier steht die (strukturelle) Diskriminierung von LGBTIQA+ Personen im Vordergrund. Zunächst wird erklärt, was mit sexueller und geschlechtlicher Vielfalt gemeint ist. Anschließend wird auf die Lebensrealitäten und (rechtlichen) Situationen von inter*- und trans*-Personen eingegangen. Es werden sowohl grundlegende Informationen vermittelt als auch sportspezifische Einblicke gegeben. Abschließend wird Gendermainstreaming als Möglichkeiten der Förderung von Chancengleichheit in Sportvereinen präsentiert. Beide Kurse enden jeweils mit einem Rückblick auf die Inhalte der Lektionen und einem kleinen Test. Dieser kann so oft wie nötig absolviert werden und wird beim erfolgreichen Bestehen mit einer Teilnahmebestätigung belohnt.

    + Große thematische Bandbreite, Methodenvielfalt und Sensibilisierung

    Einige Dinge sind bei der Teilnahme am Kurs besonders positiv hervorgestochen. Die Lektionen und Inhalte sind anfänger*innenfreundlich aufgebaut. Alle Inhalte können mit den aufbereiteten Materialien bearbeitet oder nach eigenem Bedarf mit weiterführender Literatur intensiviert werden. Dadurch kann der Zeitaufwand selbst reguliert und Themen können nach Belieben vertieft werden. Die Lektionen sind mit einer Vielfalt an Methoden ausgeschmückt, hier werden alle Lerntypen fündig. Es werden kurze Videosequenzen und -reportagen, sowie Podcastfolgen herangezogen. Außerdem werden Grafiken und Schaubilder genutzt, um Inhalte zu visualisieren. Durch die interaktiven Elemente, Selbsttest, Rätsel und Rechercheaufgaben wird nicht nur Input geben, sondern die Teilnehmenden herausgefordert, selbst involviert zu sein und aktiv mitzuarbeiten. Besonders positiv hervorzuheben ist auch das Glossar. In der Fortbildung sind durchweg bestimmte Begriffe mit Erklärungen hinterlegt. Dies erleichtert das Verständnis von komplexeren Inhalten und Zusammenhängen. Mittels Reflexionsfragen werden die Teilnehmenden herausgefordert das Gelernte in die eigene Lebenswelt bzw. in den eigenen Verein zu übertragen und sich auf einer persönlichen Ebene mit den komplexen und teilweise belastenden Situationen auseinanderzusetzen. Dies unterstützt den Lerneffekt, da Verinnerlichtes und eigene Selbstverständlichkeiten in Frage gestellt werden können. 

    Generell sind die thematischen Schwerpunkte vielfältig und geben einen Überblick über die Lebenswelten und -situationen von FIN*A und LGBTQ*-Personen. Dabei werden alle gesellschaftlichen Ebenen abgedeckt, sowohl Alltägliches also auch Sportspezifisches, von Breitensport bis Spitzensport über Medien, Politik, Verein oder persönlichen Interaktionen. Die ausgewählten Schwerpunkte sind höchst aktuell, so dass eine Teilnahme an der Fortbildung Personen dazu befähigt, das aktuelle Geschehen, politische Debatten oder Sexismusvorwürfe besser einzuordnen. In den letzten Jahren wurde immer häufiger über sexualisierte Übergriffe im Sport gesprochen oftmals ohne die Sensibilität dieses Themas mitzudenken. In diesem Kurs wurde mit dem Thema sexualisierte Gewalt im Sport sehr sensibel umgegangen, etwa dadurch, dass es nicht Teil des Pflichtprogramms war. Außerdem wurden Trigger Warnungen und Hilfestellung zur Verfügung gestellt, so dass Teilnehmende ihre eigenen Grenzen wahren und selbst entscheiden können, ob sie dieses Thema bearbeiten können und möchten. Dadurch können die Teilnehmenden nicht nur Inhalte, sondern auch eine sensibilisierte Umgangsform mit in ihre Vereine und Lebenswelten nehmen.

    – Alles war super! und ein bisschen „Meckern auf hohem Niveau“

    Allgemein waren alle Stimmen, die uns erreicht haben, von dem Fortbildungsangebot positiv angetan. So sehr, dass kaum Kritik geäußert wurde. Die folgenden Kritikpunkte sind definitiv unter „Meckern auf hohem Niveau“ einzuordnen. Ein Angebot zu schaffen, das Alle gleichermaßen abholt, grenzt an eine Unmöglichkeit. Trotzdem finde ich es wichtig an dieser Stelle ein paar Punkte zu markieren über die ich – als Person mit Vorerfahrung im Bereich Gender und Queer Studies – gestolpert bin.

    Zum einen sind ein paar Begriffe, die in der Fortbildung fallen in ihrer Bedeutung offen geblieben. In der Fortbildung wurde sich dafür entschieden, die Begriffe Frau*/Mann* zu verwendet. Es wäre hilfreich, diese Begriffe mit einem Glossareintrag  zu hinterlegen, um nachvollziehen zu können, wer und was mit Frau* gemeint ist und Missverständnisse vorzubeugen. Generell wird Frau*/Mann* entweder als Selbstbezeichnung verwendet oder um zu zeigen, dass es sich Frau und Mann um sozial konstruierte Konzepte handelt. Manchmal wird der Begriff Frauen* genutzt, um „Frauen und andere (wie Trans*- Inter*- Oder Nicht-Binäre-Personen)“ zu beschreiben. Dies wäre jedoch nicht richtig. In diesem Fall wären die Begriffe FLINT* (FrauenLesbenInter*NichtbinärTrans*) oder FINT*A (FrauenInterNichtbinärTrans*Agender) eine sinnvolle Alternative. Zwischendurch wird von „Struktureller Diskriminierung“ gesprochen (zB Teil 1, Lektion 8, Seite 6, Karteikarte 9). Dies ist ein Konzept, das viele Menschen noch nicht kennen oder zur Gänze verstehen. Der Vorwurf von „Struktureller Diskriminierung“ innerhalb der Gesellschaft oder Organisationen und Institutionen fällt in öffentlichen Debatten immer häufiger. Eine Erklärung dieses Konzepts wäre deshalb hilfreich und sinnvoll.
    Ein paar weitere Kleinigkeiten: der Begriff nicht-binär wird zwar innerhalb einer Lektion ausführlich erklärt, hat aber noch keinen Glossareintrag. Diesbezüglich: im Glossar wird von „intersektionellen Ansätzen“ gesprochen, vielleicht wäre der Begriff „intersektionale Ansätze“ zielführender, da so direkt auf den überschneidenden Charakter und die Begriffsherkunft aus der Metapher Kimberlé Crenshaw angespielt wird. Außerdem wäre es für das eigenen Zeitgefühl angenehm, eine Fortschrittsanzeige innerhalb der Lektionen zu haben.

    Des Weiteren wäre es schön, wenn der Hinweis der Lektion über Sexualisierte Gewalt auch bei den Lektionen über Inter*geschlechtlichkeit und Trans* gegeben würde. Auch hier finden sich Passagen über Gewalterfahrungen, die für Betroffene ein sensibles Thema sein könnten. Eine Lösung wäre etwa „Content Warnings (CW)“ vor die entsprechenden Seiten oder Inhalte zu setzen. Ein wenig enttäuschend fand ich, dass auf der Teilnahmebestätigung, die jeweils nach Abschluss der Teile 1 und 2 ausgestellt wird, nur zwischen der Anrede Frau und Herr gewählt werden kann. Nachdem sich intensiv mit dem Thema geschlechtliche Vielfalt auseinandergesetzt wurde, wäre es schön gewesen, einen inklusiveren Weg zu finden, die Urkunde zu personalisieren. 


    Schade ist auch, dass viele Erklärvideos von einer „männlich gelesenen“ und/oder weiße Person bzw. Stimme moderiert werden. Dies ist keine Kritik an der Qualität des Inhalts, vielmehr möchte ich darauf aufmerksam machen, dass gesellschaftlich eine „männlich gelesene“ und/oder weiße Person als neutrale Wissenvermittlungsinstanz inszeniert wird. 

    Auch dies ist eine gesellschaftlich Machtfrage, steht im Zusammenhang mit Geschlechterzuschreibungen und sollte im Rahmen dieses Angebots mitgedacht werden.
    Auch aufgrund der gerade genannten Punkt kam zwischendurch das Gefühl, auf die Fortbildung richtet sich hauptsächlich an Cis-Personen. Dies ist keineswegs verkehrt, da mit dieser Fortbildung eine Lücke in der Aufklärungs- und Diversitätsarbeit geschlossen wird. Für die Zukunft wünsche ich mir, diese Angebote wären vielzähliger und für alle im Sport Involvierten verpflichtend.

    Fazit: Wir wollen mehr (Fortbildungen und Geschlechtergerechtigkeit)!

    Die Fortbildung ist auf jeden Fall weiterzuempfehlen. Besonders Anfänger*innen und Personen, die ein erstes Verständnis für Geschlechtergerechtigkeit aufbauen möchten, bekommen hier einen Überblick über die grundlegende Konzepte, Begriffe und Hintergründe. Nach dieser Fortbildung wissen alle Teilnehmenden, warum sie in ihrem Alltag und Sportkontext geschlechtergerechte Sprache und Förderprogramme brauchen. Die Entwickler*innen der Fortbildung haben ganze Arbeit geleistet. Die Fortbildung ist interessant, aufschlussreich und von aktueller Relevanz.

  • In eigener Sache: Werde Mitglied!

    Liebe Mitstreiter*innen,

    anstrengende und ereignisreiche Monate liegen hinter uns: Aus einer vagen Idee wurde ein fester Plan, aus groben Vorschlägen wurden konkrete Projekte, aus einer Initiative wurde ein eingetragener, gemeinnütziger Verein. Aus wenigen werden viele? Mit eurer Unterstützung ganz bestimmt!

    Unserem gemeinsamen Ziel von gerechten Chancen im Sport kommen wir nur dann näher, wenn möglichst viele Menschen einen kleinen oder großen Beitrag dazu leisten – ob aktiv oder passiv, finanziell oder ideell. Wie wäre es also mit einer Mitgliedschaft bei Equaletics? 

    Drei kleine Schritte für dich, aber ein riesen Sprung für uns:

    1. Wirf einen Blick auf unsere Website, in unsere Satzung und die Beitragsordnung.

    Findest du gut und unterstützenswert, was wir bereits machen oder noch vorhaben?

    • Ja? Dann lade den Mitgliedsantrag samt SEPA-Lastschriftmandat herunter und fülle beides aus (auch digital möglich)
    • Sende die unterschriebenen und eingescannten Formulare an hallo@equaletics.org

    Es ist ganz einfach – worauf wartest du noch?

    Wir freuen uns darauf, dich bald als neues Equaletics-Mitglied willkommen heißen zu dürfen!

    Liebe Grüße, 

    Dein Equaletics-Team

  • Pressespiegel / Mai

    Oftmals reicht ein Blick in die Medien aus, um zu sehen: Es gibt noch viel zu tun. In dieser Rubrik fassen wir für euch regelmäßig Ereignisse zusammen, die zeigen, dass es in der Sportwelt noch viel zu tun gibt, aber auch Fälle, die Anlass zur Hoffnung geben.

    Schnurrbart-Protest für die Gleichberechtigung

    Luise Böttger spielt seit vielen Jahren Tischtennis im Verein. Bei Wettkämpfen darf sie ihren Sport aber nicht so betreiben, wie sie will. Der sächsische Landesverband erlaubt keine gemischten Teams. Die 29-Jährige will das nun ändern.

    Weitere Infos: https://www.deutschlandfunkkultur.de/diskriminierung-im-tischtennis-schnurrbart-protest-fuer-die.966.de.html?dram:article_id=496515

    Niederlande erlauben gemischte Teams im Amateurfußball

    Ab der kommenden Spielzeit dürfen Männer im holländischen Amateurfußball gemeinsam mit Frauen spielen. Bisher mussten sie laut Reglement ohne deren Hilfe auskommen.

    Weitere Infos: https://www.zeit.de/sport/2021-05/niederlande-gemischte-teams-amateurfussball-frauen-fussballverband-knvb-regelaenderung?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.ecosia.org%2F

    Die erste Transgender-Athletin bei Olympischen Spielen?

    Das Thema Diversität findet im Sport immer öfter Beachtung. Meistens geht es dabei um Homosexualität oder Rassismus – spätestens zu Beginn der Olympischen Spiele wird aber auch die Transidentität in den Fokus rücken: Die erste offen lebende Transfrau geht in Tokio an den Start. 

    Weitere Infos: https://www.deutschlandfunk.de/gewichtheberin-laurel-hubbard-die-erste-transgender.1346.de.html?dram:article_id=497276

    Forderung: Der Fußball braucht mehr Frauen in der Spitze

    Neun prominente Frauen aus dem Fußball machen Druck auf Vereine und Verbände. In einem Positionspapier fordern sie mehr Geschlechtergerechtigkeit, gleiche Bezahlung und Sanktionen gegen Sexismus.

    Weitere Infos: https://www.sportschau.de/fussball/positionspapier-frauen-fussball-fuehrung-100.html

    Künzer: „Männerdominanz ist nicht zukunftsfähig“

    Zwei Tage lang wird bei der digitalen Kick-Off-Veranstaltung der „Female-Football-Academy“ über Frauen-Fußball, Diversität und Frauen im Fußball debattiert. Am ersten Tag sind sich die Beteiligten sicher: Es ist Zeit für Veränderungen. Am Samstag folgt der zweite Teil der Veranstaltung. 

    Weitere Infos: https://www.kicker.de/kuenzer-maennerdominanz-ist-nicht-zukunftsfaehig-805571/artikel#washare

    FIFA-Kongress entscheidet neu über Vergabe der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™ und prüft neue Möglichkeiten für Wettbewerbe

    Der 71. FIFA-Kongress hat einstimmig beschlossen, das Bewerbungsverfahren für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™ demjenigen der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ anzugleichen. Folglich wird der FIFA-Kongress künftig auch über die Ausrichter der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™ entscheiden, wie es bereits bei der WM der Männer der Fall ist. Bislang war der FIFA-Rat dafür zuständig, zuletzt im Juni 2020, als in einem transparenten Verfahren Australien und Neuseeland zu den Veranstaltern der Endrunde 2023 gewählt wurden.

    Weitere Infos: https://de.fifa.com/who-we-are/news/fifa-kongress-entscheidet-neu-uber-vergabe-der-fifa-frauen-weltmeisterschafttm-u#71st-fifa-virtual-congress-council-meeting-2-x1687

    Missbrauchsvorwürfe im Tennis: Warum zog keiner die Reißleine?

    Ein im Tennis erfolgreicher Trainer aus dem Hamburger Umland soll über Jahrzehnte sexuell übergriffig gewesen sein. Ein mutmaßliches Opfer packt im Sportclub des NDR aus. Die Kieler Staatsanwaltschaft ermittelt.

    Weitere Infos: https://www.ndr.de/sport/mehr_sport/Missbrauchsvorwuerfe-im-Tennis-Warum-zog-keiner-die-Reissleine,tennis1536.html

    Diese Sportarten sind erstmals olympisch – oder feiern ihr Comeback

    Vier Sportarten sind ganz neu im olympischen Programm, eine feiert ihr Comeback. Und auch in etablierten Disziplinen gibt es neue Wettkämpfe. Der Überblick.

    Weitere Infos: https://rp-online.de/sport/olympia-sommer/olympia-2020-welche-sportarten-neu-dabei-sind_aid-58050685

    Leichtathletik-Ikone Bechthold stirbt im Alter von 93 Jahren

    Mit Ilse Bechthold verliert die Leichtathletik eine Grande Dame des Sports. Dass Athletinnen heute überwiegend dieselben Wettkämpfe wie Männer bestreiten dürfen, ist auch ihr zu verdanken.

    Weitere Infos: https://www.faz.net/aktuell/sport/mehr-sport/leichtathletik-ikone-ilse-bechthold-stirbt-im-alter-von-93-jahren-17349107.html

    Hip um jeden Preis?

    Die deutsche 3×3-Basketball-Nationalmannschaft der Frauen hat noch die Chance, sich für die olympische Premiere ihrer jungen Trendsportart zu qualifizieren. Die Sportart ist schnell, actionreich, urban und lässt sich gut vermarkten – und passt damit genau ins IOC-Konzept.

    Weitere Infos: https://www.deutschlandfunk.de/olympische-trendsportart-3×3-basketball-hip-um-jeden-preis.1346.de.html?dram:article_id=497599

    Pionierinnen in Kirgisistan

    Dörte Pietron war die erst sechste Bergführerin in Deutschland, jetzt fördert sie den weiblichen Nachwuchs im Alpinismus. Sie hält „das Frauenthema“ für wichtig, ist aber auch davon genervt. 

    Weitere Infos: https://www.sueddeutsche.de/sport/alpinismus-dav-expeditionskader-bergsteigen-1.5299048

  • Equaletics beim Female Football Kongress vertreten

    Am 21. und 22.05.2021 wurde bei der digitalen Kick-Off-Veranstaltung der „Female-Football-Academy“ über Frauenfußball, Diversität und Frauen im Fußball debattiert. Schnell wurde klar: Die Zeit für Veränderungen ist jetzt!

    So ging es in der Auftakt-Diskussion zum Thema “Gleichstellung, Diversität & Empowerment im Fußball“ um die Frage, wie eine nachhaltige Chancengerechtigkeit im Fußball erreicht werden kann. Unter den Gäst*innen waren neben den ehemaligen Profispielerinnen Nia Künzer und Tugba Tekkal auch Christan Rudolph vom Lesben-und Schwulenverband Deutschland (LSVD) sowie Nina Probst von den Sportfrauen und Lisa Kalina von Equaletics eingeladen. Die einstündige Diskussion machte deutlich, dass es ein primäres Ziel sein sollte, Mädchen einen Zugang zum Sport zu ermöglichen. Derzeit wird zu wenig seitens des organisierten Sports dafür getan, Mädchen und Frauen an den Fußball zu binden und sportliche Vorbilder zu schaffen, zu denen sie aufblicken können. 

    Neben den strukturellen Fragen des Sports wurde auch das Positionspapier „Fußball kann mehr“ thematisiert, welches weitreichende Änderungen im Fußball verlangt. Von einer Frauenquote auf Führungsebene über gendersensible Sprache bis zur Veränderung von Rahmenbedingungen wurden Forderungen gestellt, die auch im Panel größtenteils Zustimmung fanden. Allerdings wurde deutlich, dass in dem Forderungspapier auch bewusste Aspekte nicht angesprochen werden: So merkte Tugba Tekkal an, dass keine Fußballerinnen mit Migrationshintergrund repräsentiert werden. Seitens Equaletics sprach Lisa Kalina sich dafür aus, dass auch der Zugang zum Sport für nicht-binäre Personen aufgegrifffen werden muss. Im Nachgang wurde dazu von Equaletics das Positionspapier „Fußball kann viel mehr“ erstellt, das diese Problematiken genauer beleuchtet und hier eingesehen werden kann.

    Insgesamt waren die zwei Kongresstage rund um das Thema Frauen im Fußball lehrreich und aufrüttelnd. Sie spornen uns dazu an, weiter aktiv für Gleichberechtigung einzustehen und durch unsere Arbeit bei Equaleticsdazu beizutragen, einen gleichberechtigteren Sport für alle zu ermöglichen. 

    Wenn Du auch Teil von Equaletics werden möchte, melde dich bei hallo@equaletics.de