Bei Equaletics kann jede Person mitarbeiten, deren Herz für mehr Chancengerechtigkeit im Sport schlägt. Doch wie in Vereinen üblich, gibt es auch bei Equaletics einen Vorstand, der die Geschicke ein wenig leitet und für euch als Ansprechpersonen bereit steht. Wer das ist und wie ihr uns erreichen könnt, erfahrt ihr auf dieser Seite.
1. Vorstandsvorsitzende
Politikwissenschaftlerin
Ich engagiere mich, weil ich als Sportlerin seit jeher Chancenungerechtigkeit erlebt habe – egal ob Hallenzeiten oder Sponsorengelder, immer haben die Mädchenteams das schlechtere Los gezogen. Sport muss für alle gleichermaßen zugänglich sein, unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung oder Identität.
Vorstand
Vereinsberaterin Klubtalent
Nelson Mandela sagte mal: „Sport has the power to change the world.“ Vlt. ist das etwas zu viel vom Sport verlangt. Sport hat aber auf jeden Fall die Kraft, das Leben Einzelner zu verändern – ob zum Guten oder Schlechten, dass liegt an uns. Wir möchten mit Equaletics einen Beitrag dazu leisten, dass die guten Eigenschaften überwiegen.
Vorstand Finanzen
kaufmännische Angestellte
Ich möchte mich beim Thema Gleichberechtigung einbringen, weil ich in bestimmten Situationen gemerkt habe, dass man im Sport stellenweise immer noch hinter dem Berg ist z.B. was Frauen in Führungspositionen angeht und das Frauen und ihre Fähigkeiten oftmals unterschätzt werden. Hier ist das Denken viel zu oft noch zu rückständig. Zeit für ein Umdenken!
Ergänzt wird der Vorstand von einem Kernteam, das sich Woche für Woche bei Equaletics engagiert. Zudem gibt es zahlreiche weitere Personen, die unregelmäßig in den verschiedenen Arbeitsgruppen mitwirken.
Ich habe Chancenungerechtigkeiten im Sport lange nicht bewusst wahrgenommen. Durch meine cis-männliche Sozialisation bewegte ich mich häufig in einer privilegierten Position – ohne mir der damit verbundenen Vorteile wirklich bewusst zu sein. Erst die außerschulische Bildungsarbeit hat meinen Blick geschärft und mir gezeigt, wie unterschiedlich und vielschichtig Ungleichheiten im Sport entstehen und auch auf mich als Person of Color wirken.
Heute kann und will ich nicht mehr wegsehen. Ich setze mich für Chancengleichheit im Sport ein, weil Teilhabe und Sichtbarkeit keine Privilegien sein dürfen. Mein Ziel ist es, junge Menschen zu sensibilisieren, Räume für Reflexion zu schaffen und gemeinsam Strukturen gerechter zu gestalten.
Sozialarbeiterin
Sport und insbesondere Fußball haben mich schon immer begeistert. Auch wenn es für die eigene aktive Karriere nie zu Höherem gereicht hat, begleitet mich Sport seit vielen Jahren beruflich als wirkungsvolle Methode der Sozialen Arbeit. In verschiedenen Empowerment- und Bildungsprojekten habe ich erlebt, welches Potenzial Sport hat, Menschen zu stärken, Selbstwirksamkeit zu fördern und gesellschaftliche Barrieren aufzubrechen.
Besonders am Herzen liegt mir hierbei die Sichtbarkeit von FLINTA*-Personen – ohne dabei andere von Diskriminierung betroffene Gruppen außer Acht zu lassen. Denn Ungleichheiten im Sport zeigen sich auf vielen Ebenen und betreffen unterschiedliche Lebensrealitäten. Ich bin überzeugt, dass Sport – richtig inszeniert und mit durchdachten Konzepten – ein starkes Werkzeug für soziale Veränderung sein kann.
Projektmanagerin FKM
Sport ist für alle da. Ich finde es wichtig, dass niemand aufgrund von konstruierten Unterschieden und veralteten Strukturen von körperlicher Aktivität und den positiven Auswirkungen davon ausgeschlossen wird. Um Chancengerechtigkeit herzustellen, sollten wir nicht versuchen, mit am Tisch zu sitzen, wenn solche Themen verhandelt werden, sondern den Tisch verändern oder abschaffen. Wir sollten versuchen, das Sportsystem so zu gestalten, dass es einladend, zugänglich, sicher, inklusiv, demokratisch und bereichernd für alle ist.
Chancenungleichheit begegnet mir im Alltag sehr häufig und das schon seit meiner Kindheit. Daher engagiere ich mich für Chancengleichheit in vielen Bereichen. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass Menschen nicht den Spaß am Sport verlieren, durch Erfahrungen, wie z.B. Diskriminierung.
Wir leben in einer Zeit von gezielter Spaltung und rückschrittiger, zunehmender Unterdrückung von Minderheiten als auch Frauen* und Mädchen*. Sport bringt die Menschen zusammen. Und nur gemeinsam können wir ein gutes Leben für alle schaffen. Im Kontext Sport werden nicht nur der Sport selbst, sondern auch Umgangsformen und soziales Miteinander erlernt. Daher ist es eine großartige und machtvolle Domäne, um Kids und Jugendlichen auch vorzuleben und beizubringen, diskriminierungskritisch zu denken und sich empathisch zu verhalten. Neben Empathie und Empowerment stehen für mich der Mut und die Kraft, laut zu sein und Ungerechtigkeiten anzusprechen, im Zentrum.